Unilever Nachhaltigkeitsprogramm

Aktuelle Projekte Österreich 2013

Wien - Mit gutem Grund führt Unilever seit nunmehr 14 Jahren den Dow Jones Sustainability Index in der Nahrungsmittelbranche an. Der erste Aktienindex, der ökologische und ökonomische Kriterien gleichermaßen berücksichtigt, beweist den nachhaltigen Einsatz des Unternehmens. Aktuelle Umsetzungen in Österreich wurden von Unilever Geschäftsführerin Sonja Gahleitner am 6. Juni bei einem Roundtable vorgestellt. Dabei wurde der Österreich-Start der erfolgreichen Initiative „United Against Waste“, die Lebensmittelresten in der Gastronomie den Kampf ansagt, bekanntgegeben. Darüberhinaus konzentriert sich das Unternehmen auf nachhaltige Rohwaren sowie die Reduktion von CO2. Ebenfalls vorgestellt wurde ein im Waldviertel angesiedeltes Artenschutz-Projekt für Fledermäuse.

Einen Schwerpunkt legt Unilever bei seinen Aktivitäten auf die Umstellung auf nachhaltige Rohwaren aus der Landwirtschaft. Weltweit wird bereits über ein Drittel aller Rohwaren für Unilever aus nachhaltigem Anbau bezogen. 100 Prozent sollen es bis zum Jahr 2020 sein. Was den für die Magnum Produkte eingesetzten Kakao betrifft, so konnte dieses Ziel bereits zur aktuellen Eis-Saison in Österreich erreicht werden. Alle in Österreich erhältlichen Magnum Produkte tragen seit 2013 das Rainforest Alliance Gütesiegel, das für nachhaltigen Anbau steht. Auch Tomaten kommen schon fast zur Gänze aus nachhaltigem Anbau – 140.000 Tonnen frisches Gemüse und Kräuter sind es insgesamt, die pro Jahr in Europa benötigt werden, um zu Knorr Produkten verarbeitet zu werden.

Pfanni: Regionalität, Qualität und Transparenz

Eine ganz besondere Erfolgsstory in Österreich sind die Pfanni BESTE ERNTE Kartoffeln, die seit über 20 Jahren im niederösterreichischen Waldviertel angebaut werden. Regelmäßige, strenge Kontrollen, eine gesunde Fruchtfolge sowie die Verwendung von gesundem, geprüftem Pflanzengut gewährleisten die Qualität und den feinen Geschmack der Kartoffeln. Transparenz wird bei Pfanni ebenfalls großgeschrieben. Mit Hilfe der Chargennummer jeder Packung lässt sich der Weg der Kartoffel bis zu den Anbauflächen nahtlos rückverfolgen.

Schutzprojekt für gefährdete Fledermäuse im Waldviertel

Unilever hat 2013 außerdem gemeinsam mit den Pfanni BESTE ERNTE Landwirten, der Agrana sowie dem Land Niederösterreich im Bezirk Zwettl eine Initiative zum Schutz der lokalen Fledermaus-Population ins Leben gerufen. Fledermäuse gelten als gefährdet und sind in Niederösterreich in 26 verschiedenen Arten heimisch. Sogenannte Fledermausbretter – Ersatzquartiere in den Sommermonaten – werden bereitgestellt. Die Landwirte werden künftig

die Besiedelung dieser Kästen beobachten und dokumentieren. Dieses Gemeinschaftsprojekt zur Förderung regionaler Biodiversität profitiert von der tatkräftigen Unterstützung der Projektpartner: Unilever – Agrana - Bezirksbauernkammer Zwettl – Landwirtschaftliche Fachschule Edelhof –Raiffeisenlagerhaus Zwettl – und der Naturschutzabteilung der Niederösterreichischen Landesregierung.

Sonja Gahleitner, Geschäftsführerin von Unilever Österreich, zeigte sich bei der Präsentation der Nachhaltigkeitsaktivitäten davon überzeugt, dass nachhaltiges Handeln unmittelbar mit wirtschaftlichem Erfolg verknüpft ist: „Eine breite Zusammenarbeit von Zulieferern, Herstellern, Handel, Gastronomie, öffentlichen Einrichtungen, NGOs sowie den Konsumenten ist wichtig, um nachhaltiges Handeln für uns alle alltäglich zu machen. Ein effizienter Umgang mit Ressourcen wie Energie oder Rohwaren erlaubt uns zudem, Kosten und Risiken für unser Geschäft zu reduzieren und mehr in nachhaltige Innovationen und Marken zu investieren. Und wir sehen den Erfolg: Magnum ist weltweit äußerst erfolgreich und hier bei uns sind die Pfanni BESTE ERNTE Kartoffeln mittlerweile das zweitstärkste Einzelprodukt im Portfolio von Unilever Österreich“.

Österreich ist Vorreiter für nachhaltigen Transport per Bahn

Alleine in der DACH Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) konnte im Vorjahr die CO2-Effizienz in der Logistik um deutliche sieben Prozent reduziert werden. Österreich nimmt dabei eine besondere Position ein. Denn alle Foods-Produkte von Unilever Austria werden vom Zentrallager in Wels größtenteils per Bahn zu den jeweiligen Kunden in Österreich transportiert. Mit über 1.700 Waggons pro Jahr, die nachhaltig auf den Schienen rollen und meistens nachts unterwegs sind, macht das Unilever in Österreich zum Vorzeigeland in der DACH Region des Konzerns.

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