Unilever erzielt Fortschritte auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit

Thayngen/London – Unilever zieht erstmals Bilanz über sein Ende 2010 lanciertes Nachhaltigkeitsprogramm.

Unilever veröffentlicht heute eine erste Bilanz des im November 2010 lancierten Nachhaltigkeitsprogramms. Darin hat sich das Unternehmen zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Verantwortung entlang der gesamten Wertschöpfungskette verpflichtet: von der Beschaffung von Rohwaren, über Verarbeitung und Transport bis hin zur Verwendung der Produkte durch die Konsumenten.

„In einer Welt, in der Energie immer teurer und Rohstoffe immer knapper werden, wo die Auswirkungen von Klimaerwärmung und mangelnde Hygiene Menschen in ihrer Existenz bedrohen oder die Versorgung mit Nahrungsmitteln für viele Menschen prekär bleibt, können Unternehmen sich nicht aus der Verantwortung ziehen und auf die Politik verweisen. Unternehmen müssen Teil der Lösung werden“, so Paul Polman, CEO von Unilever. „Für Unilever bedeutet das, dass wir wachsen und gleichzeitig unseren Einfluss auf die Umwelt verringern und unser soziales Engagement steigern wollen.“

Fortschritte und Investition bei Palmöl

Fortschritte konnten insbesondere bei der Beschaffung von nachhaltigem Palmöl erzielt werden. Bereits Ende 2012 wird Unilever 100 Prozent seines weltweit verwendeten Palmöls durch GreenPalm-Zertifikate abdecken. Damit erreicht das Unternehmen das selbst gesteckte Ziel drei Jahre früher als geplant. Gleichzeitig erachtet Unilever das GreenPalm-Zertifizierungssystem lediglich als einen Schritt hin zu komplett nachhaltigem Palmöl. Aus diesem Grund setzt sich das Unternehmen das Ziel, seinen kompletten Bedarf an Palmöl bis 2020 aus rückverfolgbaren Quellen zu decken.

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, steht Unilever in fortgeschrittenen Gesprächen mit der indonesischen Regierung, um über EUR 100 Mio. in den Bau eines Werkes zur Fraktionierung von Palmöl und Palmkernöl in Sumatra zu investieren. Mit dem neuen Werk werden Transportwege reduziert und Geld gespart sowie die Rückverfolgbarkeit des verwendeten Palmöls vereinfacht.

Verhaltensänderungen als Herausforderung

Bei der Beschaffung von Rohwaren aus nachhaltigen Quellen konnte Unilever gesamthaft signifikante Fortschritte erzielen. So stammen heute bereits 24 Prozent der eingesetzten landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau während dieser Wert 2010 noch 10 Prozent betrug.

Weiter bezieht Unilever rund 20 Prozent der weltweit benötigen Energie aus erneuerbaren Quellen. In der Schweiz wie auch im Resten Europas stammt bereits die gesamte Energie aus grünem Strom.

Verstärkte Anstrengungen um die eigenen Ziele zu erreichen, sind hingegen im Bereich Gesundheit und Hygiene sowie dort, wo Veränderung der Konsumgewohnheiten erforderlich sind notwendig. Beispiele sind eine reduzierte Verwendung von erhitztem Wasser für die Körperpflege, die Reinigung von Kleidung oder Geschirr. Hier strebt Unilever die Zusammenarbeit mit Partnern an, um gemeinsam Lösungen zu finden und Verhaltensänderungen zu bewirken.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

„Nachhaltiges Wachstum wird das einzige Wachstumsmodell der Zukunft sein, das wirklich Erfolg haben wird. Deshalb haben wir Nachhaltigkeit zum festen Bestandteil unserer Geschäftsstrategie gemacht und sehen bereits jetzt, dass uns dies dabei unterstützt, unser Geschäft weiter zu entwickeln“, so Polman.

„Besonders grosse Fortschritte haben wir dort erzielt, wo wir unsere Kräfte mit Partnern gebündelt haben. Wir sind fest davon überzeugt, dass Zusammenarbeit der Schlüssel für erfolgreiches Wirtschaften ist und arbeiten deshalb mit Organisationen wie dem Consumer Goods Forum, dem World Economic Forum‘, dem World Business Council for Sustainable Development, Regierungen, NGO‘s und weiteren Partnern zusammen.“

Der vollständige Nachhaltigkeitsbericht ist verfügbar unter www.sustainable-living.unilever.com.

Über Unilever

Unilever arbeitet jeden Tag für eine bessere Zukunft. Das Unternehmen zählt zu den weltweit führenden Anbietern von Markenartikeln und verfügt über starke lokale Wurzeln in über 100 Ländern. Das Portfolio umfasst einige der weltweit bekanntesten und beliebtesten Marken von denen zwölf jeweils über eine Milliarde Euro Jahresumsatz erzielen.

Mit globalen Kultmarken wie Knorr, Lipton, Lusso, Dove, Axe oder Rexona sowie lokal führenden Marken wie Chirat hilft Unilever Menschen, sich gut zu fühlen, gut auszusehen und mehr vom Leben zu haben. 2011 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 46.5 Mrd. Euro und beschäftigte 171.000 Mitarbeitende. www.unilever.com

Unilever in der Schweiz

Unilever beschäftigt in der Schweiz rund 1.400 Mitarbeitende an zwei Produktions- und verschiedenen Verwaltungsstandorten. Hauptsitz von Unilever Schweiz ist Thayngen, wo seit über 100 Jahren Produkte von Knorr hergestellt werden. Rund 90 Prozent der in der Schweiz vertriebenen Produkte werden hier nach Schweizer Rezepturen und Qualitätsstandards exklusiv für die Schweiz produziert. In Thayngen werden zirka 2.000 verschiedene Produktformate hergestellt.

Für sein umfassendes Engagement zugunsten von Nachhaltigkeit auch hierzulande wurde Unilever Schweiz mit dem Coop Natura-Preis 2012 ausgezeichnet. www.unilever.ch

Unilever Sustainable Living Plan

Der Ende 2010 lancierte Plan von Unilever verpflichtet alle Länder und alle Marken zu umfassenden Nachhaltigkeitszielen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Als Grundlage wurde der Lebenszyklus-Impact von 1.600 Produkten in 14 Ländern bestimmt, was etwa 70 Prozent des Konzernumsatzes entspricht.

Der in Breite und Tiefe branchenweit einzigartige Plan umfasst drei bis im Jahre 2020 angestrebte Kernambitionen, welche mit insgesamt 50 Teilzielen operativ unterlegt sind:

  1. Klimaschutz: Umweltauswirkungen durch den Konsum von Unilever Produkten halbieren.
  2. Nachhaltigkeit: 100 Prozent der landwirtschaftlichen Rohstoffe nachhaltig beschaffen.
  3. Gesundheit & Wohlbefinden: Einer Milliarde Menschen helfen, Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern.

www.sustainable-living.unilever.com

Schweiz

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8240 Thayngen

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