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Unilever setzt in Europa auf nachhaltig produziertes Palmöl

Hamburg - Unilever hat sich erstmals ausreichend GreenPalm-Zertifikate für nachhaltiges Palmöl gesichert, um seinen gesamten Palmölbedarf für Europa sowie auch für Australien und Neuseeland zu decken.

Bereits im Jahr 2009 hatte Unilever 15 Prozent seines Bedarfes mit zertifiziertem Palmöl gedeckt. Diese Entwicklung ist Teil eines langfristigen Engagements Unilevers für den Schutz der Regenwälder und zum Stopp der Rodung von Regenwald zum Anbau von Ölpalmen. Ab 2015 soll weltweit nur noch Palmöl von Lieferanten gekauft werden, die für einen nachhaltigen Anbau zertifiziert sind.

Ob Margarine, Schokolade, Kosmetika oder Reinigungsmittel: Viele Produkte des täglichen Gebrauchs enthalten Palmöl. Doch die Produktion des hochwertigen Rohstoffs erfolgt häufig nicht unter nachhaltigen Bedingungen: Die Plantagenwirtschaft führt in Ländern wie Indonesien oder Malaysia zur Rodung großer Regenwaldflächen und bedroht damit nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung.

Um die Produktion von nachhaltigem Palmöl voranzutreiben, unterstützt Unilever das Zertifzierungsmodell GreenPalm. Für jede nachhaltig produzierte Tonne Palmöl bekommen die streng ausgewählten Lieferanten ein Zertifikat ausgestellt, das sie auf der Handelsplattform von GreenPalm zum Verkauf anbieten können. Im vergangenen Jahr hatte Unilever bereits 180.000 GreenPalm-Zertifikate erworben, dies entspricht 80 Prozent aller weltweit in 2009 verkauften Zertifikate. Unilevers Ziel ist es, dieses Volumen im Jahr 2010 zu verdoppeln.

Gavin Neath, Senior Vice President Global Communications and Sustainability bei Unilever: „Dies ist ein wichtiger Erfolg und ein bedeutender Schritt auf unserem Weg zu einer nachhaltigen Palmöl-Produktion. Solange bis eine geeignete gesonderte Lieferkette verfügbar ist, stellen GreenPalm-Zertifikate die beste Option dar, um die Erzeuger zu ermutigen, den Anforderungen des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) nachzukommen und ihre Plantagen als nachhaltig zertifizieren zu lassen.“

Das Ziel von Unilever ist es, über das GreenPalm-Modell hinaus eine ausreichend entwickelte separate Lieferkette im Markt zu etablieren, durch welche Käufer sicherstellen können, dass das produzierte Palmöl von Plantagen, Mühlen und Raffinerien kommt, die nachhaltig zertifiziert wurden. „Wir hoffen, dass unser Handeln dazu beiträgt, die Palmöl-Industrie zu verändern und die Abholzung in Südostasien zu stoppen“, so Neath.

Der Runde Tisch für nachhaltiges Palmöl

Unilever ist Mitbegründer des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO).

Dem RSPO gehören Vertreter aus Produktion, Handel, Industrie, Investition und Nichtregierungsorganisationen (NGO) an. Sie fördern nachhaltige Anbaumethoden und den Schutz der Artenvielfalt. So sollen neue Ölpalmenplantagen ausschließlich auf Brachland entstehen, um zukünftige Regenwaldrodungen zu vermeiden.

Weitere Informationen

Unilever hat sich gegenüber seinen Lieferanten zur Abnahme eines bestimmten Volumens zu einem festgesetzten Preis verpflichtet und wird die Zertifikate über GreenPalm im Laufe des Jahres einlösen. Der Fortschritt kann in den kommenden Monaten auf der Website www.greenpalm.org verfolgt werden.

Für Rückfragen:

Unilever Deutschland GmbH
Konstantin Bark
Am Strandkai 1
20457 Hamburg

+49 (0)40 3493 0
mediarelations.de@unilever.com

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