Ob Hautpflege, Seife oder Shampoo - Unsere Kosmetik- und Körperpflegemarken sagen nein zu „normal“. Das bedeutet, dass wir von nun an auf unseren Verpackungen und in unseren Werbungen auf das Wort „normal“ verzichten, und das weltweit.

Dabei handelt es sich um eine unserer Selbstverpflichtungen, die wir heute mit unserer neuen Vision und Strategie „Positive Beauty“ eingehen. Wir engagieren uns damit für ein neues Beauty-Zeitalter, eines das inklusiv, gerecht und nachhaltig ist. Ziel ist es, nicht nur weniger Schaden anzurichten, sondern vor allem, mehr Gutes zu tun – sowohl für die Menschen als auch für unseren Planeten.

Das Weglassen des Wortes „normal“ basiert auf den Ergebnissen einer neuen Studie, in dessen Rahmen 10.000 Menschen aus neun Ländern nach ihrer Erfahrung mit der Kosmetik- und Körperpflegeindustrie befragt wurden. Dabei gaben sieben von zehn Personen an, dass das Wort „normal“ auf Kosmetikverpackungen eine negative Wirkung auf die Menschen hat. Bei den 18- bis 35-Jährigen steigt diese Zahl auf acht von zehn. Anders gesagt: Zwei Drittel sind sich einig, dass ein Weglassen der Formulierung „normal“ sie dazu anregen würde, das eigene Aussehen positiver zu sehen*.

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Mehr als die Hälfte der Befragten (56 %) gab an, dass die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie Menschen das Gefühl vermitteln kann, ausgeschlossen zu werden.
  • Mehr als sieben von zehn Befragten sagten, dass die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie ihre Definition von Schönheit breiter fassen muss.
  • Sechs von zehn Befragten gaben an, dass die Branche ein exklusives Idealbild dessen erschafft, wer oder was „normal“ ist, und ihnen damit das Gefühl gibt, ein bestimmtes Aussehen haben zu müssen.
  • Und mehr als sieben von zehn Befragten (74 %) sagten, dass sich die Kosmetik- und Körperpflegeindustrie lieber stärker auf ein höheres Wohlbefinden anstatt auf ein besseres Aussehen bei den Menschen konzentrieren sollte. 

Die Teilnehmenden der Umfrage wünschen sich außerdem, dass die Kosmetik- und Körperpflegemarken ein vielfältigeres Spektrum an Menschen widerspiegeln. Denn die Mehrheit ist der Ansicht, die Branche habe noch einen weiten Weg vor sich, bis unterschiedliche Körpertypen, verschiedene Altersgruppen, unterschiedliche Ethnien sowie Menschen aus der LGBTQIA+-Community besser repräsentiert sind.

Eine inklusivere Definition von Schönheit

„Uns ist bewusst, dass das Entfernen des Wortes „normal“ von unseren Produkten und Verpackungen nicht allein das Problem lösen kann. Es ist aber ein wichtiger Schritt in Richtung einer umfassenderen und inklusiveren Schönheitsdefinition,“ sagt Sunny Jain, Präsident Beauty & Personal Care.

Darüber hinaus verpflichten sich unsere Kosmetik- und Körperpflegemarken dazu, keine digitalen Veränderungen durchzuführen, die die Körperform, Größe, Proportion oder Hautfarbe der Menschen betreffen. Zudem wird die Anzahl an Werbung erhöht, die Menschen aus diversen, unterrepräsentierten Gruppen zeigt.

Unsere Versprechen für Menschen und den Planeten

Nein sagen zu „normal“ – das ist nur eine Maßnahme in einer Reihe von drei Selbstverpflichtungen, die wir eingegangen sind, um einen realen und messbaren Effekt über unsere Kosmetik- und Schönheitspflegemarken zu erzielen:

Wir handeln, um Gesundheit und Wohlbefinden zu verbessern und Gleichheit und Inklusion zu fördern. Dabei wollen wir bis 2030 jedes Jahr 1 Milliarde Menschen erreichen.

Wir unterstützen dabei, die Diskriminierung in der Schönheitsindustrie zu beenden, setzen uns für Inklusion ein und stellen beschränkende Schönheitsideale in Frage. Wir bauen ein inklusives Produktportfolio auf, dass sich an alle Variationen von Schönheit richtet.

Außerdem fördern wir die Gleichberechtigung der Geschlechter, indem wir Stereotypen in unserer Werbung aufbrechen und Markenprogramme ausbauen werden, mit denen der Status quo in Frage gestellt wird. Gesundheit und Wohlbefinden verbessern wir zum einen durch unsere bestehenden Aufklärungsinitiativen zum Händewaschen und zur Mundhygiene und zum anderen, indem wir unseren Fokus auf neue Bereiche wie psychisches und körperliches Wohlbefinden ausweiten.

Wir helfen, bis 2030 1,5 Millionen Hektar Land, Wälder und Ozeane zu schützen und zu regenerieren.

Das ist mehr Land, als notwendig ist, um die erneuerbaren Inhaltsstoffe anzubauen, die in unseren weltweiten Kosmetik- und Körperpflegeprodukten zu finden sind.

Unsere Kosmetik- und Körperpflegemarken werden auch ihren Beitrag zu dem zweckbestimmten Klima- und Naturfonds leisten, für den Unilever 1 Milliarde Euro zur Verfügung stellt. Darüber hinaus werden bis zum Jahr 2025 alle Kunststoffe, die wir weltweit für die Verpackungen unserer Marken verwenden, recyclebar, wiederverwendbar oder kompostierbar sein.

Wir unterstützen auch weiterhin ein weltweites Verbot von Tierversuchen in Kosmetika bis 2023.

Gemeinsam mit Politikern, Tierschutzorganisationen und gleichgesinnten Unternehmen arbeiten wir daran, dieses Ziel zu erreichen. Bereits heute tragen 23 unserer Kosmetik- und Körperpflegemarken die PETA-Zertifizierung, weitere werden folgen.

Unilever und viele unserer Kosmetik- und Körperpflegemarken setzen sich bereits seit langem für Ziele ein, die den Menschen und unserem Planeten nutzen. So erreichte unter anderem das Lifebuoy-Aufklärungsprogramm zum Händewaschen seit 2010 mehr als 1 Milliarde Menschen. Das Projekt von Dove zur Förderung des Selbstwertgefühls hat in den letzten 15 Jahren dazu beigetragen, bei mehr als 69 Millionen jungen Menschen in 150 Ländern das Vertrauen in den eigenen Körper zu steigern. Gestärkt durch die Positive-Beauty-Initiative starten nun viele weitere unserer Marken neue Programme, von denen Milliarden Menschen profitieren können. Durch ihr Eintreten für neue Konzepte, Gesetze und soziale Normen werden sie so zu einem Systemwandel beitragen, um mehr Gutes für Menschen, Gemeinschaften und den Planeten zu tun.

*Die Positive-Beauty-Studie von Unilever wurde unter 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den USA, Brasilien, UK, Nigeria, Südafrika, Saudi Arabien, Indien, Indonesien und China durchgeführt.

Nach oben

FOLGEN SIE UNS

Auf unseren Kanälen in den sozialen Netzwerken halten wir Sie über Neuigkeiten auf dem Laufenden.

KONTAKT

Wir freuen uns über Ihre Meinungen, Anregungen und helfen gerne bei Fragen.

Kontakt