
Wohlbefinden ist nicht nur etwas, worüber wir nachdenken oder das wir uns aussuchen. Es ist etwas, das wir erleben und das durch unsere Gewohnheiten und die Signale geprägt wird, die unser Körper aus der Umwelt empfängt.
Traditionell wurde Wohlbefinden als ein Gemütszustand oder als Ergebnis individueller Gewohnheiten betrachtet. Und obwohl wir die Bedeutung von Schlaf, Bewegung und Ernährung schon lange kennen, ist diese Sichtweise unvollständig.
Die Forschung von Unilever hat etwas entdeckt, das noch tiefer geht: Unser Wohlbefinden wird durch das Zusammenspiel von Geist, Körper und täglichen Erfahrungen beeinflusst. Von der Ernährung über die Reinigung des Haushalts bis hin zur Körperpflege entscheiden sich Verbraucher*innen vermehrt für Produkte mit Wohlfühlfaktor. Ein wachsender Wellness-Markt ist eine große Chance für Unilever. Tatsächlich fließen unsere neuesten Erkenntnisse schon jetzt in die Produktentwicklung ein, und sie werden für unser Wachstum von nun an zentral sein.
Wie Wissenschaft, KI und Sensorik zu Unilevers „Desire at Scale“ beitragen
Unsere neueste wissenschaftliche Forschung legt nahe, dass unsere Gefühlslage durch biologische Signale beeinflusst wird, die nicht nur aus dem Gehirn stammen, sondern aus dem ganzen Körper. Und diese Signale können von unseren alltäglichen Entscheidungen abhängen.
Unsere Routinen – wie wir uns morgens waschen und abends ausspannen – sorgen für immer wiederkehrende Signale, die Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen. Es sind genau diese Momente, in denen Produkte über ihre Funktion hinaus beginnen, unser Befinden zu beeinflussen. Sinnesreize, vom Duft bis zur Berührung, können neurologische Abkürzungen zu Selbstvertrauen, Ruhe und Wohlbefinden sein. So helfen uns die Produkte, die wir unter der Dusche, auf unserem Gesicht und in unserem Zuhause verwenden, zu einer positiveren Stimmung zu finden. In großem Maßstab ist dies ein wesentlicher Treiber für Präferenz, Loyalität und Wachstum sein kann.
KI und fortschrittliche Technologien helfen uns, diese biologischen Zusammenhänge schneller aufzudecken und wissenschaftsbasierte Produkte zu entwickeln, die nicht nur gute Beauty- und Körperpflegeprodukte sind, sondern auch ein Wohlfühlerlebnis bieten.

Unilever-Produkte verschmelzen Wissenschaft und Sensorik, um das Wohlbefinden zu steigern
Die Forschung zu sinnlichen Signalen – von Duft bis Textur – zeigt, wie Produkte greifbare emotionale und physiologische Wirkungen hervorrufen können, was wiederum neue Wege zu Konsumpräferenzen und wiederholter Verwendung aufzeigt. Wir nutzen diesen Ansatz bereits, um Produkte zu entwickeln, die das Wohlbefinden fördern.
Unsere neuesten Studien am Labor für Gehirn- und Verhaltensforschung der University of Liverpool haben gezeigt, dass der Duft des Lux Magi Orchid Duschgels nahezu unmittelbar zuversichtlich stimmt. Der Geruchssinn ist als einziger direkt mit dem Gehirn verknüpft, was bedeutet, dass sich diese Wirkung bereits nach 100 Millisekunden einstellte – schneller, als man einen bewussten Gedanken fassen kann.
Olly nutzt bei seinem neuen Sortiment positiv stimmender Waschlotionen ebenfalls eine Kombination aus Forschung und sinnlichen Erlebnissen, um den Bedürfnissen der Verbraucher*innen zu entsprechen. Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben winzige elektrische Signale im Gehirn gemessen, um zu verstehen, wie verschiedene Düfte auf die Stimmung wirken, und darauf aufbauend ein neues Sortiment entwickelt, das zu Entspannung beiträgt oder gar die Energie steigert.
Die Dove-Produktfamilie „Scalp + Hair Therapy“ legt den Fokus auf eine gesunde Kopfhaut, die biologische Grundlage für kraftvolles Haar. Dünnes Haar und Haarausfall können das Selbstbewusstsein erheblich beeinträchtigen – hier eine Lösung zu finden, birgt demnach großes Wohlfühlpotenzial. In diesem Fall hat man die Wissenschaft mit raffinierten sinnlichen Erlebnissen, Düften und einem entsprechenden Verpackungsdesign kombiniert und so ein Sortiment geschaffen, das die tägliche Pflegeroutine in ein ganzheitliches Ritual verwandelt.
Erstmals können wir eine deutliche Beziehung zwischen dem Mikrobiom der Haut und dem psychischen Wohlbefinden erkennen. Dies eröffnet die völlig neue Möglichkeit, Produkte zu entwerfen, die mit der Körperbiologie harmonieren, statt nur oberflächlich zu wirken.
Dr. Samantha Samaras, SVP, Science & Technology, Körperpflege
Unsere Wissenschaft entschlüsselt den Zusammenhang zwischen Haut und Wohlbefinden
Einer unserer wichtigsten Forschungsbereiche beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere Haut und insbesondere das Haut-Mikrobiom unser Wohlbefinden beeinflusst.
Der Körper ist ein Netzwerk komplexer Verbindungen. Unser Mikrobiom – bestehend aus Billionen von Bakterien, die auf und in uns leben und sich mit uns zusammen entwickelt haben – ist ein zentraler Teil dieses Netzwerks. Unilever leistet seit über 20 Jahren Pionierarbeit in der Mikrobiom-Forschung. Seitdem unsere Forschungsarbeiten im Jahre 2003 publiziert wurden, haben wir über 30.000 Proben analysiert und besitzen mittlerweile mehr als die Hälfte aller weltweit existierenden Daten zum Mikrobiom der Haut.
Wir haben gelernt, dass verschiedene Körperteile wie eigene Ökosysteme funktionieren. Die Mikroben, die in unserem Darm leben, unterscheiden sich stark von jenen auf der Haut, und was auf unserem Gesicht existiert, ist nicht deckungsgleich mit dem von Kopfhaut oder Unterarm. Darüber hinaus haben wir entdeckt, dass es das Stressempfinden senkt und die Laune verbessert, wenn sich auf Gesicht und Unterarm eine größere Anzahl gewöhnlicher Hautbakterien findet – die Cutibakterien.
Erstmals können wir eine deutliche Beziehung zwischen dem Mikrobiom der Haut und dem psychischen Wohlbefinden erkennen. Unsere Gefühlslage beeinflusst unsere Haut und unsere Haut beeinflusst womöglich unsere Gefühlslage. Dies eröffnet die völlig neue Möglichkeit, Produkte zu entwerfen, die mit der Körperbiologie harmonieren, statt nur oberflächlich zu wirken. Bei uns fließen diese Erkenntnisse bereits in die Entwicklung wissenschaftsgestützter Hautpflegeprodukte für Marken wie Dove, Vaseline und Pond’s Skin Institute ein.
Wissenschaft entschlüsselt die Verbindung zwischen Haut und Wohlbefinden
Technologische Fortschritte haben die Art und Weise verändert, wie wir Produkte für das Wohlbefinden entdecken und entwickeln. Dank künstlicher Intelligenz verlagert sich unsere Forschung und Entwicklung von der Beobachtung hin zur Vorhersage. So kann Unilever biologische Systeme modellieren, Ergebnisse simulieren und Produkte mit größerer Präzision als je zuvor entwickeln. Zudem verfügen wir weltweit über die höchste Dichte an Robotern im Bereich der Materialchemie.
Unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können nun Tausende von Experimenten parallel durchführen, um Formeln, Umgebungen und biologische Wirkungen zu testen. Was bisher Monate dauerte, ist jetzt in Tagen erledigt, und wir entwickeln ein immer tiefgreifenderes Verständnis für Muster, die früher unsichtbar waren.
Dieser Fortschritt wird die Konsumgüterindustrie verändern. Statt Produkten, die lediglich funktionieren, wird der Trend zunehmend zu Entwicklungen gehen, die mit der menschlichen Biologie harmonieren und so Begehrlichkeit, Leistungsfähigkeit und Wachstum fördern. Unilever wird diesen Weg weiter folgen, um im Bereich der Schönheits- und Körperpflege auch in der kommenden Ära wettbewerbsfähig zu bleiben – durch die Integration von Geist und Körper, die Förderung des täglichen Wohlbefindens und die Schaffung von „Desire at Scale“.
