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Dove Deodorants als Spray und Stick in verschiedenen Produktvarianten mit rosa, hellgrünen, violetten und orangefarbenen Verschlüssen.

Unilever und Accenture skalieren digitale Zwillinge in der Produktion

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Die Zusammenarbeit zwischen Unilever und Accenture wird weiter ausgebaut. Im Rahmen einer Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen die intelligente Fertigung ausweiten und in den nächsten 18 Monaten mehr als 40 neue digitale Zwillinge im Produktions-Netzwerk von Unilever einführen.

Unilever erweitert den Einsatz der digitalen Zwillinge in der Produktion und geht dazu eine Partnerschaft mit Accenture ein. Ziel ist es, Technologien der nächsten Generation in das Werksnetzwerk zu integrieren. In den nächsten 18 Monaten sollen mehr als 40 digitale Zwillinge in Betrieb genommen werden, die die Teams dank KI-gestützter Daten und neuer agentischer Fähigkeiten dabei unterstützen, effektiver zu arbeiten. So wird eine skalierbare Blaupause für die weltweite Einführung geschaffen.

„Die Partnerschaft mit Accenture hilft uns, digitale Zwillinge schneller einführen. Damit können wir Innovation in messbare Ergebnisse umsetzen und herausragende Marken für unsere 3,7 Milliarden Verbraucher*innen weltweit schaffen“, sagt Adam Raeburn-James, Global VP für Digital Business Operations bei Unilever.

Produktionsteams werden mit der neuen Technologie in der Lage sein, Probleme früher zu erkennen, Szenarien schneller zu simulieren und fundiertere Entscheidungen über den gesamten Produktionszyklus hinweg zu treffen. Weitere Fortschritte in der intelligenten Fertigung sowie vorausschauende Analysen werden den Fabriken zudem helfen, die Qualität zu verbessern, die Effizienz zu steigern und schneller auf die Nachfrage der Verbraucher*innen zu reagieren.

Erfolgreiches Konzept wird ausgeweitet

Mit der Ankündigung baut Unilever den Einsatz von KI und digitalen Technologien im Unternehmen weiter aus. Neue Lösungen werden unter anderem im AI Horizon3 Lab im kanadischen Toronto entwickelt und getestet.

„Durch die frühzeitige Investition in KI setzt Unilever Maßstäbe für den erfolgreichen Einsatz neuer Technologien, kombiniert mit durchdachten Prozessen und einer konsequenten Umsetzung in den Werken“, sagt Nicole van Det, CEO von Accenture in den Niederlanden und Nordics. „Gemeinsam zeigen wir, wie industrielle KI im Konsumgütersektor messbaren Mehrwert schafft.“

Digitale Zwillinge liefern bereits heute konkrete Ergebnisse und machen die Vorteile der Technologie greifbar. Damit schaffen sie eine solide Grundlage für den weiteren Ausbau der Lösung.

Qualität erhöhen, Abfall reduzieren

So hat sich beispielsweise im Bereich Personal Care die Produktion an mehreren Standorten bereits verbessert. Seit der Einführung digitaler Zwillinge arbeiten die Werke effizienter und produzieren weniger Abfall. Im US-Werk Raeford (North Carolina), in dem Dove, Degree und Axe hergestellt werden, konnte ein digitaler Zwilling 95 Prozent der Engpässe im Produktionsprozess von Deodorant-Sticks vorhersagen. Das führte zu 20 Prozent weniger Abfall und einer um 10 Prozent höheren Produktionskapazität.

Ähnlich trug am Standort Gandhidham in Indien, einem der größten Personal-Care-Werke von Unilever in Südasien, ein digitaler Zwilling dazu bei, die Zahl der Qualitätsmängel bei den Dove-Seifenstücken innerhalb von vier Jahren um 30 % zu reduzieren. Möglich wurde dies durch Empfehlungen zur Optimierung des Produktionsprozesses in Echtzeit. Diese Verbesserungen wurden in den Distributionszentren gemessen, bevor die Produkte an die Kundinnen und Kunden ausgeliefert wurden.

Luftaufnahme des Unilever-Werks in Gandhidham, Indien – ein großes Produktionsgelände mit weißen und blauen Fabrikgebäuden.

Effizienterer Einsatz von Rohstoffen und Energie

Auch im Home-Care-Bereich helfen digitale Zwillinge dabei, Rohstoffe und Energie effizienter einzusetzen.

Im vietnamesischen Werk Củ Chi, das Reinigungsprodukte wie OMO-Waschmittel herstellt, wurde die Produktion mithilfe eines intelligenten Mischers optimiert. Der KI-gestützte digitale Zwilling verbessert die Dosierung der Rohstoffe und verhindert einen übermäßigen Einsatz. So können ein bis zwei Prozent der hochwertigen Inhaltsstoffe eingespart werden, ohne Kompromisse bei der Produktqualität einzugehen.

Auch im indischen Werk Haldia, in dem Pulverwaschmittel wie Surf und Sunlight hergestellt werden, unterstützt ein digitaler Zwilling. Dieser optimiert den Energieverbrauch, indem er Ventilatorgeschwindigkeiten sowie Temperaturen und Feuchtigkeitswerte steuert. Dadurch wurde innerhalb von zwei Jahren der thermische Energieverbrauchs spürbar reduziert - ein Beitrag zu Unilevers Klimazielen.

Insgesamt steigert Unilever mit intelligenten Fabriktechnologien die Effizienz seiner Produktion. Digitale Zwillinge verbessern nicht nur Produktivität und Qualität, sondern unterstützen auch das Ziel, die betrieblichen Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2) bis 2030 gegenüber dem Basisjahr 2015 und 100 % zu senken.

Dass dieser Ansatz Wirkung zeigt, bestätigt auch das World Economic Forum: Im Global Lighthouse Network hält Unilever mehr Auszeichnungen als jedes andere Unternehmen der Konsumgüterbranche.

In den gesamten Produktionsabläufen von Unilever zeigt die Einführung digitaler Zwillinge, wie KI-Lösungen konkret in der Praxis genutzt werden können und so Echtzeitsimulationen, Prozessoptimierung und Abfallreduzierung ermöglichen.

„Die Einführung von KI in unseren Werken ist weit mehr als ein technologischer Wandel. Sie hilft uns, bessere Produkte herzustellen, Nachhaltigkeit voranzubringen und unsere Teams in den Fabriken zu unterstützen“, sagt Adam Raeburn-James.

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist ein digitaler Zwilling in der Produktion?

    Ein digitaler Zwilling ist eine virtuelle Nachbildung einer physischen Anlage oder Systems. Sie werden kontinuierlich mit Echtzeitdaten aktualisiert, um die technischen Abläufe zu überwachen und vorherzusagen, wie Maschinen und Prozesse arbeiten.

  • Wie nutzt Unilever digitale Zwillinge?

    Unilever setzt digitale Zwillinge in seinem gesamten Fabriknetzwerk ein, um die Effizienz zu steigern, Probleme vorherzusagen und die Produktion im großen Maßstab zu optimieren.

  • Welche Rolle spielt KI bei digitalen Zwillingen?

    Künstliche Intelligenz macht digitale Zwillinge noch leistungsfähiger. Sie liefert wertvolle Erkenntnisse, automatisiert Prozesse und unterstützt schnellere Entscheidungen. Gleichzeitig können viele Abläufe zunehmend eigenständig gesteuert und optimiert werden

  • Welche Vorteile werden erzielt?

    • Weniger Abfall
    • Bessere Produktqualität
    • Höhere Produktionskapazität
    • Geringerer Energieverbrauch
    • Schnellere Reaktion auf die Nachfrage
  • Was liefert die Partnerschaft mit Accenture?

    Accenture unterstutzt die weltweite Einführung digitaler Zwillinge mit KI, fortschrittlicher Datenanalyse und skalierbarer Technologieplattform.

  • Wie unterstützen digitale Zwillinge die Nachhaltigkeit?

    Digitale Zwillinge optimieren den Energieverbrauch, reduzieren Materialverluste und steigern die Effizienz in der Produktion. So tragen sie dazu bei, Emissionen in der gesamten Produktion zu senken.

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