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Verbrauchersicherheit

Um sicherzustellen, dass Unilever-Produkte sicher für unsere Verbraucher sind, verwendet das SEAC neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und modernste Technologien.

SEAC ist bestrebt, unter Berücksichtigung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse und durch Zusammenarbeit mit den besten externen Experten, immer auf dem besten wissenschaftlichen Stand zu sein.

Unsere Ergebnisse veröffentlichen wir regelmäßig in Fachzeitschriften, auf internationalen Konferenzen und in Seminaren.

Nachfolgend einige Beispiele unserer Arbeit für Verbrauchersicherheit:

Mikrobiologische Risikobewertung

Das Team für Mikrobiologische Sicherheit liefert Risikobewertungen, um die mikrobiologische Sicherheit all unserer Produkte und Technologien zu gewährleisten. Ein Bereich, in dem solche Risikobewertungen umfangreich durchgeführt werden, ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser durch häusliche, mikrobiologische Verfahren. Diese helfen dabei die Belastung durch kontaminiertes Wasser zu reduzieren. Das betrifft insbesondere Entwicklungsländer, in denen viele Menschen auf abgefülltes oder abgekochtes Wasser angewiesen sind. In Zusammenhang mit der Marke Pureit arbeitet Unilever an bezahlbaren, sicheren und nachhaltigen Lösungen.

Die Risikobewertungen vom SEAC stellen sicher, dass wasserbrütige Gefahren (Bakterien, Viren und Protozoen) entfernt oder auf ein sicheres Level reduziert werden.

Das Team arbeitet dafür mit externen Experten zusammen, um unser Potential bei der Anwendung neuer Technologien in der Trinkwasserbehandlung weiterzuentwickeln.

Toxikologische Risikobewertung: Toxikologisch relevante Schwellenwerte (Threshold of Toxicological Concern, TTC)

TTC ist ein struktureller Entscheidungsbaum, mithilfe dessen die Risiken von Inhaltsstoffen und Verunreinigungen in Produkten, denen Verbraucher in geringer Menge ausgesetzt sind, bewertet werden können. Auf Basis chemischer Strukturen wurde ein abgestuftes, wissenschaftlich bewiesenes System von toxikologisch relevanten Schwellenwerten entwickelt. Auf oder unterhalb dieses Levels ist es vertretbar, wenn der menschliche Körper mit dem Stoff in Kontakt kommt. Dieser Ansatz ist von verschiedenen Behörden, zum Beispiel der US FDA (Food & Drug Administration USA), der EFSA (European Food Safety Authority) sowie wissenschaftlichen Instanzen wie der WHO, akzeptiert.

Wir nutzen TTC um Inhaltsstoffe, wie Geschmacksbestandteile in Lebensmitteln oder Farben in Körperpflege- und Haushaltsprodukten, zu bewerten.

Toxikologische Risikobewertung: Lebensmittelallergien

Wir möchten sicherstellen, dass unsere Nahrungsmittel für unsere Verbraucher absolut sicher sind - dies gilt auch für Verbraucher mit Allergien.

Neben der eindeutigen Kennzeichnung unserer Produkte finden wir, dass auch Menschen mit Allergien eine Auswahl haben sollten.

Wir möchten Formulierungen wie „kann Spuren von … enthalten“ vermeiden, es sei denn, das Produkt könnte ein Risiko für Menschen mit Lebensmittelallergien darstellen.

Wir arbeiten deshalb mit Wissenschaftlern und Allergie-Spezialisten zusammen, um ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie viel „zu viel“ ist. So können wir unsere Produktionsabläufe so anpassen, dass unsere Produkte kein Risiko für Allergiker darstellen und wir gleichzeitig die Anzahl der Produkte mit dem Hinweis wie „kann Spuren von … enthalten“ möglichst gering halten.

Wir arbeiten außerdem eng mit Lebensmittelsicherheitsbehörden und Patientengruppen zusammen, um besser zu verstehen, wie allergiebezogene Risiken besser kommuniziert werden können.

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