Mikroplastik

Seit Anfang 2015 nutzt Unilever weltweit kein festes Mikroplastik mehr in seinen Produkten. Mit alternativen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Walnussschalen oder Silica (Sand) kann der gewünschte kosmetische Effekt auch ohne Mikroplastik erreicht werden.

Mangrove plants

Unter Mikroplastik versteht man kleinste Kunststoffperlen, die dauerhaft fest und unlöslich sind und nur sehr langsam abgebaut werden. Diese Partikel werden in den Kläranlagen nicht komplett herausgefiltert und gelangen in die Meere. Dort können sie einen negativen Einfluss auf das marine Ökosystem haben, indem sie beispielsweise in die Nahrungskette gelangen. Nur ein sehr kleiner Anteil des Mikroplastiks stammt allerdings aus kosmetischen Produkten, in denen sie zum Beispiel für ein mildes Peeling der Haut eingesetzt werden.

Seit Anfang 2015 nutzen wir weltweit kein Mikroplastik mehr. Inzwischen nutzt Unilever alternative Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Walnussschalen oder Silica. Der gewünschte kosmetische Effekt kann auch ohne Mikroplastik erreicht werden.

Antworten auf Ihre Fragen:

Welche Alternativen gibt es zu Mikroplastik?

Wir nutzen seit Anfang 2015 alternative Inhaltsstoffe, um den gewünschten kosmetischen Effekt zu erreichen. Diese werden aus Aprikosenkernen, Maismehl, gemahlenem Bimsstein, Siliciumdioxid und Walnussschalen gewonnen.

Woher stammt das Mikroplastik in den Ozeanen?

Mikroplastik stammt aus einer Vielzahl von Quellen – wie beispielsweise Plastikmüll, der ins Meer gelangt, aus der Wäsche von synthetischen Textilien und aus diversen anderen Konsumgütern oder Industrieprodukten. Nur ein geringer Teil des Mikroplastiks stammt aus Körperpflegeprodukten.

Wieso finden sich trotzdem Kunststoffe auf der Inhaltsstoffliste Ihrer Produkte?

Kunststoffe können in Kosmetikprodukten in unterschiedlichen Formen vorkommen. Einmal als feste Plastikkügelchen, sogenanntes partikuläres Mikroplastik, und als flüssiger oder gelöster Kunststoff. Letztere haben jedoch ganz andere physikalische und chemische Eigenschaften. Mikroplastik in fester Form verwendet Unilever seit 2015 weltweit nicht mehr in seinen Produkten.

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