Unilever Schweiz setzt auf Naturstrom

Alle Schweizer Produktions- und Verwaltungsstandorte eingebunden

Thayngen – Unilever Schweiz setzt ab sofort ganz auf grünen Strom. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energie an allen schweizweiten Produktions- und Verwaltungs­standorten senkt das Unternehmen mit Marken wie Knorr, Lipton, Dove, Rexona oder Lusso s einen CO2-Ausstoss um über 3.000 Tonnen. Für das in Thayngen hergestellte Schweizer Knorr-Sortiment verbessert sich damit die Umweltbilanz weiter. Pilotprojekte mit Windkraft und einem ökologischen Kühlwassersystem sollen im zweiten Halbjahr weitere positive Impulse bringen.

Unilever verfügt über eine lange Nachhaltigkeitstradition und führt seit 12 Jahren in Folge den Dow Jones Sustainability Index als Branchenleader an. Mit der Umstellung auf Naturstrom an allen Produktions- und Verwaltungsstandorten in Schaffhausen, Steinhausen, Thayngen und Zug erreichen die Bemühungen um nachhaltige und umweltfreundliche Produkte und Herstellungsverfahren auch in der Schweiz einen nächsten Meilenstein.

„Wir leisten mit dieser Lösung einen messbaren Beitrag zur Reduktion der Umweltbelastung“, sagt Monique Bourquin, Country Managing Director Unilever Schweiz. „Während wir den CO2-Ausstoss am Produktionsstandort für Knorr in Thayngen seit 2003 bereits um 45 Prozent senken konnten, wollen wir mit laufenden Innovationenbei der Beschaffung, Herstellung und Verpackung einen Beitrag leisten, damit der Konsum unserer Produkte nicht zu Lasten der abnehmenden Ressourcen der Welt geht.“

Unilever möchte mit kleinen Taten zu nachhaltigen Veränderungen beitragen und hat sich zum Ziel gesetzt, die Umweltauswirkungen durch seine Produkte über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bis 2020 zu halbieren. In der Schweiz gehen täglich rund eine Million Produkte aus dem Hause Unilever über den Ladentisch.

„Knorrli“ und Rheinfall stehen für Nachhaltigkeit

Mit der Umstellung auf Naturstrom bürgt Knorrli nun auf den Knorr-Verpackungen neu auch für nachhaltiger produzierte Produkte, die nach Schweizer Rezepturen und Schweizer Qualitätsstandards exklusiv für den lokalen Markt in Thayngen hergestellt werden. Knorr verkauft in der Schweiz über 70 Millionen Produkte jährlich. Davon stammen über 90 Prozent aus Thayngen, wo Knorr eine über 100-jährige Produktionstradition pflegt.

Der Naturstrom für die Schweizer Unilever-Standorte mit über 1.200 Mitarbeitenden stammt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Diese wird beim Rheinkraftwerk Neuhausen direkt beim Rheinfall, dem grössten Wasserfall Europas, produziert und durch die Elektrizitätswerk des Kantons Schaffhausen AG vertrieben. Das Liefervolumen umfasst über 8.2 GWh. Unilever ist mit Abstand grösster Abnehmer von Naturstrom in der Wirtschaftsregion Schaffhausen

Innovative Pilotprojekte reduzieren Energie- und Wasserverbrauch

Mit Pilotprojekten für eine Windkraftanlage sowie den Ausbau der bestehenden ökologischen Kühlwassernutzung via Grundwasser laufen am Hauptsitz von Unilever Schweiz in Thayngen bereits weitere Initiativen, die auf eine Verbesserung der Umweltauswirkungen abzielen. Heute benötigt das Knorr-Werk Thayngen jährlich rund 190.000 m3 Wasser für Kühlzwecke. Angestrebt wird eine Ausweitung dieses ökoeffizienten Kühlsystems auf weitere Anlagen durch eine Mehrfachverwendung des aus dem werkseigenen Grundwasserbrunnen gewonnen Wassers. So könnte Unilever Schweiz den Kühlwasserbedarf um bis zu 40 Prozent und den CO2 Ausstoss dank des geringeren Wasser­bedarfs weiter reduzieren. Eine Umsetzung der beiden Projekte ist für das zweite Halbjahr geplant.

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