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Wie grün ist die Zukunft des Wohn- und Gewerbebaus?

Hamburg - Unilever diskutiert mit Experten über nachhaltiges Bauen.

Bei Unilever in der HafenCity fiel im Rahmen der Hamburger Klimawoche jetzt der Startschuss für eine Reihe zukünftiger Veranstaltungen rund um Nachhaltigkeit, verantwortungsvollen Konsum und Klimaeffizienz. Das Unternehmen hatte Podiumsgäste aus Politik und Bauwirtschaft eingeladen, um das Thema „Ökologisches Bauen – Innovation, Nachhaltigkeit und Futurismus im Widerspruch?" zu diskutieren.

Den Einstieg in die Debatte machte Martin Rodeck, Geschäftsführer ECE Office GmbH, mit einer Einschätzung, welche Rolle Nachhaltigkeit bei der Planung, Realisierung und Betrieb von Großbauten wie Einkaufszentren und Hotels spielt. „Die Menschen müssen sich rundum wohl fühlen", so Rodeck. „Nachhaltige Projektentwicklung heißt daher, Emotionen, Klimaeffizienz und ökonomische Wertschöpfung in Einklang zu bringen." Um den Primärenergieverbrauch von Gebäuden zu senken, muss die Bau- und Immobilienbranche umdenken. Dies gilt für Hersteller von Baustoffen ebenso wie für Projektentwickler, Architekten und Bauunternehmen. Umweltfreundliche Gebäudekonzepte bieten neben ökologischen handfeste wirtschaftliche Vorteile und setzen sich damit zunehmend durch.

„Für unsere Mitarbeiter war der Umzug in das nachhaltig konzipierte Gebäude am Strandkai ein positiver Kulturschock", erklärt Michael von Rudloff, Vice President Supply Chain Unilever Deutschland und Gastgeber der Diskussionsrunde vergangenen Mittwoch. „Transparenz und Offenheit ermöglichen eine viel bessere Kommunikation. Und diese mündet nicht zuletzt wiederum in Anregungen unserer Mitarbeiter, wie unser Gebäude noch nachhaltiger gestaltet werden kann." So gehen die Verwendung von Recyclingpapier und Kaffee aus zertifiziert nachhaltigem Anbau auf Mitarbeiterhinweise zurück.

Der grüne Strom, den Unilever seit 2010 in Hamburg und an allen neun Produktionsstätten gänzlich aus Wasserkraft bezieht, steht Mitarbeitern ebenfalls zur Verfügung. Mit der Umstellung auf Energie aus erneuerbarer Quelle senkt das Unternehmen, das zum zwölften Mal in Folge den Dow Jones Sustainability Index anführt, seine CO2-Emissionen um 60.000 Tonnen pro Jahr.

Auch die Stadt Hamburg, vertreten durch Dr. Christian-Georg Schuppe von der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), setzt auf ökologisches Bauen und Energieeffizienz: Die städtische Wohnungsbauförderung investiert verstärkt in den Bau von Passivhäusern, die ohne konventionelle Heizung auskommen. Damit werden die Heizkosten der Mieterinnen und Mieter auf ein Minimum reduziert. Ab 2012 sollen im Neubau nur noch Passivhäuser städtische Fördergelder erhalten. „Den Titel Umwelthauptstadt trägt Hamburg zu Recht", stellt Schuppe fest. „In ihren Bemühungen, klimafreundliches Bauen zu fördern, ist die Stadt deutschlandweit Vorbild."

Die Diskussionsrunde wurde moderiert von Dr. Martin Wilhelmi, bekannt als Autor und Reporter für NDR Fernsehen und ehemaliger Anchorman des Nachrichtenmagazins Hamburg Journal.

Für Rückfragen:

Unilever Deutschland GmbH
Konstantin Bark
Am Strandkai 1
20457 Hamburg

+49 (0)40 3493 0
mediarelations.de@unilever.com

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