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Unilever plant Wachstum und Umweltauswirkungen zu entkoppeln

Hamburg - Umfassendes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit

London/Thayngen – Unilever beabsichtigt die Umweltauswirkungen durch seine Produkte bis 2020 zu halbieren. Mit dem "Unilever Sustainable Living Plan" hat das welt­weit tätige Unternehmen mit führenden Marken wie Knorr, Dove oder Rexona heute ein umfassendes Bekenntnis zu Nachhaltigkeit vorgestellt. Mit seinen Marken möchte Unilever auch zur Verbesserung der Gesundheit von einer Milliarde Menschen beitragen und plant land­wirtschaftliche Rohstoffe vollumfänglich aus nachhaltigen Quellen zu beschaffen.

Zum Start des gleichzeitig in London, Rotterdam, Dehli und New York vorgestellten Nachhaltigkeitsprogramms ’Unilever Sustainable Living Plan’, erklärte CEO Paul Polman: „Wir verfolgen ambitionierte Wachstumsziele.Wachstum um jeden Preis ist dabei jedoch keine Option. Vielmehr müssen wir neue Geschäftsmodelle entwickeln, die sicher stellen, dass Wachstum nicht zu Lasten der abnehmenden Ressourcen der Welt geht.“

Gesamte Wertschöpfungskette als Grundlage

Für das Nachhaltigkeitsprogramm wurden über 50 soziale, wirtschaftliche und ökologische Ziele formuliert. Zukünftig wird Unilever Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und Abfall entlang der gesamten Wertschöpfungskette seiner Produkte halbieren. Das bedeutet, dass über die eigene Herstellung hinaus auch die Auswirkungen bei Lieferanten und Konsumenten berücksichtigt werden. Da über zwei Drittel der Treibhausgasemissionen und rund die Hälfte des Wasserverbrauchs im Lebenszyklus der Produkte von Unilever bei deren Verbrauch anfallen, handelt es sich um eine ehrgeizige und in diesem Ausmass beispiellose Verpflichtung.

„Wir hören immer wieder, dass Konsumenten zur Reduktion der Umweltbelastung beitragen möchten, jedoch oft nicht wissen, wie sie ihr Verhalten ändern können bzw. was sie dazu beitragen können“, sagte Polman. „Durch Innovationen bei der Beschaffung, Herstellung und Verpackung, können wir Konsumenten dabei unterstützen, bei jedem Griff zu unseren Produkten, einen kleinen Beitrag zu leisten und die Gesamtbelastung durch CO2, Abwasser oder Abfall zu halbieren. Da unsere Produkte in fast allen Länder der Erde insgesamt zwei Milliarden Mal pro Tag verwendet werden, addieren sich diese kleinen Taten zu einer grossen Gesamtwirkung.“

Zu den weiteren Hauptzielen, die Unilever bis 2020 erreichen möchte, zählen:

  • Beschaffung der landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100 Prozent aus nachhaltigen Quellen inkl. nachhaltig hergestelltem Palmöl bis 2015
  • Verbesserung der Hygienegewohnheiten von 1 Milliarde Menschen vorwiegend in Schwellenländern durch die Verwendung der antiseptischen Seife Lifebuoy, deren Verwendung dazu beiträgt Durchfallerkrankungen – die zweithäufigste Ursache für Kindersterblichkeit – zu reduzieren
  • Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser für eine halbe Milliarde Menschen verbessern durch die Ausweitung des Vertriebs des kostengünstigen Wasseraufbereiters Pureit auf weitere Länder nebst Indien
  • Verbesserung der Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern durch die Zusammenarbeit mit Oxfam, Rainforest Alliance und anderen Organisationen, um über 500.000 Kleinbauern und Kleinunternehmen in die Lieferkette zu integrieren.

Zum Anspruch von Unilever, Nachhaltigkeit voll und ganz gerecht zu werden, meinte Polman: „Millionen von Menschen möchten mit Produkten für den täglichen Gebrauch wie sie auch Unilever bietet ihre Gesundheit und ihr Wohlbefindens verbessern und die gleichzeitig nachhaltig leben. Unser Ziel ist es, Menschen in Industrieländern dabei zu unterstützen ihre Lebensqualität ohne grosse Auswirkungen auf die Umwelt zu unterstützen, und dazu beizutragen, dass die Menschen in den Industrienationen ihren Lebensstandard halten können, während gleichzeitig die Umweltbelastung gesenkt wird.“

Laut Polman besteht kein Widerspruch zwischen dem Wachstumskurs und den Nachhaltigkeitszielen von Unilever: „Bereits heute zeigt sich, dass Lösungen für Nachhaltigkeitsprobleme auch neue Möglichkeiten für nachhaltiges Wachstum bieten: Unsere Marken werden favorisiert, das Geschäft mit Einzelhandelskunden steigt, Innovationen werden gefördert, unsere Märkte vergrössern sich und vielfach ergeben sich Kosteneinsparungen.“

Polman betonte, dass Unilever nicht alle Antworten habe und das dass Unternehmen zur Erreichung dieser Ziele partnerschaftlich mit Kunden, Konsumenten, Lieferanten sowie Regierungen und NGOs zusammenarbeiten muss.

Für Rückfragen:

Unilever Deutschland GmbH
Konstantin Bark
Am Strandkai 1
20457 Hamburg

+49 (0)40 3493 0
mediarelations.de@unilever.com

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