Netzwerkkonferenz bei Unilever in Hamburg: Diversity als entscheidender Erfolgsfaktor

Bei der ersten Diversity-Netzwerkkonferenz am Montag in Hamburg hat Unilever über die Bedeutung von Diversity im Unternehmen diskutiert. Dabei standen Frauen in Führungspositionen im Fokus.

„Diversity ist für uns kein Modewort. In einem multinationalen Unternehmen ist Vielfalt ein entscheidender Erfolgsfaktor“, sagte Harry Brouwer, CEO von Unilever Deutschland, Österreich, Schweiz (DACH) während der ersten DACH-Diversity-Netzwerkkonferenz in Hamburg. „Wir brauchen einfach gute Talente, egal ob Männer oder Frauen.“ Unilever-Mitarbeiter aus allen Ebenen, Funktionen und DACH-Ländern diskutierten gemeinsam mit externen Fachleuten unter dem Motto „(Unternehmens)-Führung braucht Vielfalt – Vielfalt braucht Führung". Dabei galt es, ein besseres Verständnis für die Facetten von Diversity zu schaffen und konkrete Aktionen zu erarbeiten, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen.

Unilever hat sich klare Ziele gesetzt: In den kommenden Jahren sollen deutlich mehr Positionen im Management mit Frauen besetzt sein. „Die Ziele sind klar, jetzt gehen wir an die Umsetzung“, sagte Marina Stadler-Bodi, HR Director Customer Development Unilever Deutschland. Dabei sollen unter anderem flexible Arbeitsmodelle mit Home Office, Job Sharing und Teilzeit sowie Mentoring-Programme helfen. „Wir haben in der Vergangenheit schon viel erreicht, aber es bleibt auch noch einiges zu tun“, so Harry Brouwer.

„Frauen sollten ihren eigenen Stil entwickeln“

Die Rahmenbedingungen im Unternehmen sind die eine Seite, geschlechterspezifische Verhaltensweisen die andere. „Die meisten Frauen arbeiten aufgabenorientiert, Männer häufig eher karriereorientiert“, sagte Lilo Lange, Führungskräfte-Coach und Trainerin für Gender Balance in Leadership. Dennoch: „Frauen sollten Männer nicht imitieren. Sie sollten zwar die Spielregeln kennen, aber dann ihren eigenen Stil entwickeln.“ Nur so werde Diversität zu einer echten Ressource für ein Unternehmen. Monique Bourquin, Country Managing Director Unilever Schweiz, rät ihren Kolleginnen zum Networking. Das sei wichtig, um die eigene Sichtbarkeit zu erhöhen. „Viele Frauen müssen das erst lernen”, sagte sie.

Gerade für Mitarbeiterinnen, die Teilzeit arbeiten, sei das Netzwerken nicht immer einfach, sagte Andrea Schmidt, Vice President Brand Building Unilever DACH. „Sie haben oft keine Zeit für einen Austausch, sondern wollen ihre Arbeit schnell erledigen. Doch sie müssen erkennen, dass auch Netzwerken zur Arbeit gehört.“ Schmidt zählt zu den Frauen, die es an die Spitze geschafft haben. Und Brouwer schloss die Runde mit einer Aufforderung an seine weiblichen Mitarbeiter: „Frauen, unterschätzt euch nicht!“

Im Anschluss an die Diskussionsrunde erarbeiteten die Mitarbeiter in verschiedenen Workshops weitere Möglichkeiten, die Vielfalt bei Unilever zu erhöhen. Ein Ergebnis der erfolgreichen Veranstaltung ist die Gründung eines Unilever Diversity-Netzwerkes, an dem alle interessierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen teilnehmen können. So kann die Fortsetzung der geführten Diskussionen sichergestellt, die Vielfalt der Ideen zum Thema weiter ausgearbeitet und für das Unternehmen und die Mitarbeiter sichtbar genutzt werden.

Deutschland, Österreich, Schweiz

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