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Hamburger Wirtschaft begrüßt Umwelthauptstadtjahr im Unilever-Haus

Hamburg - Unternehmen setzen bei Wirtschaftsempfang unter dem Motto „Nachhaltigkeit zahlt sich aus“ am 7. Dezember Zeichen der Unterstützung. Leitbild ist die Vereinbarkeit von Ökologie, sozialer Gesellschaft und Wirtschaftswachstum.

Hamburgs Wirtschaft setzt ein Zeichen für Nachhaltigkeit: Gestern Abend kamen im energieeffizienten Unilever-Haus rund 170 Gäste aus Wirtschaft und Politik zum Thema „Nachhaltigkeit zahlt sich aus“ unter der Schirmherrschaft der Handelskammer Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg zusammen.

Ermöglicht wurde die Veranstaltung durch die Otto Group und Unilever. Michael Treschow, Aufsichtsratsvorsitzender von Unilever, Senatorin Dr. Herlind Gundelach und Frank Horch, Präses der Handelskammer, stellten heraus, was bisher in der Hansestadt hinsichtlich Nachhaltigkeit geleistet worden ist, aber auch, welche Erwartungen mit dem Titel der Umwelthauptstadt verbunden sind.Was die Beteiligten eint, ist das Anliegen der Wirtschaft zu demonstrieren, Ökologie, Ökonomie und soziales Miteinander verstärkt in Einklang zu bringen – und das nicht nur im Umwelthauptstadtjahr.

Eingeläutet wurde der gestrige Abend durch einen Kurzvortrag über ökosoziale Marktwirtschaft des Globalisierungs- und Nachhaltigkeitsexperten Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher. In seinem Denkanstoß thematisierte er die Chancen und Risiken von Globalisierung und Nachhaltigkeit besonders in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten. Das Programm wurde ergänzt durch einen Kurztalk, in dem u. a. Harry Brouwer, Chairman Unilever DACH, und Hans-Otto Schrader, Vorstandsvorsitzender der nachhaltig engagierten Otto Group, mit ihrem Blick aus der Praxis zu Wort kamen.

Nachhaltigkeit zahlt sich aus

„Die Umwelt geht uns alle an. Die Auszeichnung Hamburgs als Umwelthauptstadt gibt uns eine ideale Plattform, um über Nachhaltigkeit zu reden und dem Thema Aufmerksamkeit zu verschaffen“, so beschreibt Harry Brouwer, CEO von Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz, die Ausgangssituation. 

Das Unternehmen, ausgezeichnet mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2010 für seine nachhaltige Zukunftsstrategie, hat Mitte November seine neuen strategischen Ziele veröffentlicht, den Unilever Sustainable Living Plan. Damit verpflichtet sich Unilever, die Umweltbelastung entlang der gesamten Wertschöpfungskette bis 2020 nachweislich zu reduzieren – von der Gewinnung der Rohmaterialien über die Produktion und Distribution bis hin zur Produktnutzung durch Verbraucher, einschließlich der Abfallbeseitigung von Restverpackungen. Harry Brouwer sieht die Möglichkeit, diese großen, globalen Ziele mit vielen lokalen Taten zu erreichen: „Der Titel, den Hamburg gewonnen hat, gibt der Wirtschaft die Chance, starke Partnerschaften zu bilden, um erfolgreich nachhaltig zu handeln.“

In der Hansestadt Hamburg besteht bereits ein besonders starkes Netzwerk: die UmweltPartnerschaft.Sie existiert seit 2003 und ist das Dach für alle Aktivitäten Hamburger Unternehmen im Klima- und Umweltschutz. Mittlerweile zählt die gemeinsame Initiative der Wirtschaft und des Hamburger Senats 659 umweltengagierte Betriebe zu ihren Mitgliedern. Bis Ende 2013 strebt die Handelskammer Hamburg an, diese Zahl auf 1.000 zu erhöhen.„Durch Energieeffizienzmaßnahmen konnten die an der UmweltPartnerschaft beteiligten Unternehmen bereits mehr als 100.000 Tonnen Kohlendioxid und damit rund 16 Millionen Euro Betriebskosten einsparen“, stellt Frank Horch, Präses der Handelskammer Hamburg, fest.

Auch die Otto Group, Mitveranstalter, setzt den Fokus auf die Erhöhung der Energieeffizienz und den dezentralen Aufbau von klimaneutraler Energieversorgung. Nachhaltigkeit umfasst aus Sicht des Handelsunternehmens sowohl die ökologische als auch die soziale Dimension. Sie reicht von einer ambitionierten Klimaschutzstrategie über Umweltschutz an den Standorten und im Vertrieb bis hin zur Etablierung und Einhaltung von Sozialstandards in den weltweiten verteilten Produktionsmärkten. „Wirtschaftliche Freiheit und ökologische sowie soziale Verantwortung sind für die Otto Group zwei Seiten derselben Medaille“, so Vorstandsvorsitzender Hans-Otto Schrader.

Geringer CO2-Fußabdruck, zertifiziert klimafreundlich

Die Veranstaltungsorganisatoren des Empfangs zielten darauf ab, den CO2-Fußabdruck der Veranstaltung so gering wie möglich zu halten. Dafür wurde die CO2-Bilanz mittels einer durch das DFGE-Institut validierten Bilanzierungsmethodik ermittelt. Die Veranstaltung wurde als besonders klimafreundlich eingestuft und erzielte die höchstmögliche Kategorisierung bei der Bilanzierung. Die Emissionen, die sich bei der Vorbereitung und Durchführung des Events nicht vermeiden ließen, werden durch eine Investition in ein bewährtes Klimaschutzprojekt ausgeglichen. Für das Catering wurden überwiegend saisonale, frische Produkte aus (Nord-)Deutschland verwendet. Das Menü bestand hauptsächlich aus vegetarischen Speisen, um übermäßige, durch tierische Nahrungsmittelproduktion erzeugte Emissionen zu reduzieren.

Grünes Wahrzeichen

Das Unilever-Gebäude setzt seit dem 6. Dezember ein Zeichen und begrüßt das Umwelthauptstadtjahr auf seine Art: in grünem LED-Licht. Das Unilever-Haus in der HafenCity ist weltweit das größte Gebäude, dessen Arbeitsplätze komplett mit energieeffizienten LED-Leuchten ausgestattet sind. Die Bauteilaktivierung zur Kühlung, eine Wärmerückgewinnungsanlage auf dem Dach sowie der umfassende Einsatz von ökologisch optimierten Baustoffen haben dem Gebäude mehrere Auszeichnungen eingebracht, darunter den Gold Standard im nachhaltigen Bauen.

Für Rückfragen:

Unilever Deutschland GmbH
Konstantin Bark
Am Strandkai 1
20457 Hamburg

+49 (0)40 3493 0
mediarelations.de@unilever.com

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