10 Jahre Unilever Sustainable Living Plan

Was haben wir in zehn Jahren erreicht?

10 Jahre USLP

Vor zehn Jahren haben wir uns das Ziel gesetzt, Nachhaltigkeit alltäglich zu machen. Wir wollten zeigen, dass Wachstum nicht auf Kosten von Menschen und Umwelt erfolgen muss. Dass Unternehmen Gutes bewirken können – mit Taten und nicht nur Worten. Das war zu einer Zeit, in der die meisten Unternehmen Nachhaltigkeit und Wirtschaft als gegensätzlich betrachteten. Für uns waren sie aber damals schon zwei Seiten von ein und derselben Medaille.

In unserem Nachhaltigkeitsplan haben wir jeden einzelnen Aspekt unserer Wertschöpfungskette berücksichtigt und unseren Ansatz an großen Zielen ausgerichtet, die das Fundament der globalen Agenda für nachhaltige Entwicklung bildeten: Klimaschutz, Gleichstellung der Geschlechter, Gesundheit und Ernährung von Milliarden Menschen, Umweltschutz und eine gerechtere, wohlhabendere Welt. All diese Bereiche haben wir mit den vielleicht weitreichendsten Nachhaltigkeitszielen untermauert, die sich ein Unternehmen unserer Größe jemals gesetzt hat.

Heute, 10 Jahre später blicken wir auf die vielen Ziele zurück, die wir erreicht haben. Einige haben wir aber auch nicht erreicht. Mehr dazu in unserem Report „Unilever Sustainable Living Plan 2010 to 2020“. Im Folgenden soll es vor allem um Beispiele aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) gehen.

In den Produktionsstandorten wird weltweit zu 100 % Netzstrom aus erneuerbaren Energien genutzt. Heute stoßen unsere Fabriken 75 % weniger Treibhausgase pro Produkttonne aus als noch vor 10 Jahren. In DACH verfügen einige unserer Werke über Blockheizkraftwerke, in denen gleichzeitig Energie und Wärme nachhaltiger erzeugt werden können.

Jedoch stammen etwa zwei Drittel der Emissionen des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte aus dem häuslichen Stromverbrauch unserer VerbraucherInnen. Wir haben unterschätzt, wie schwierig es ist, KonsumentInnen zu motivieren, ihr Verhalten zu ändern. Pro Konsumentennutzung stoßen wir heute nur 10 % weniger Treibhausgase aus als noch 2010. Dieses Ziel haben wir also verfehlt. Das hat verschiedene Gründe, unter anderem ein verändertes Portfolio unserer Haushalts- und Körperpflege- Produkte. Mit unseren Marken und Partnerschaften arbeiten wir aber weiter daran, Treibhausgase zu reduzieren.

Was sind unsere Ziele im Bereich Ernährung?

Wir wollen unsere Produkte kontinuierlich besser machen – sowohl im Geschmack als auch bezüglich der Nährwerte. Dazu haben wir uns weltweit Ernährungsstandards und Empfehlungen von Experten angeschaut und unsere eigenen „Highest Nutritional Standards“ entwickelt. Was machen wir genau?

  • Wir verbessern die Rezepte unserer Produkte, so dass wir weniger Salz, Zucker und gesättigte Fette einsetzen, also Nährstoffe, von denen wir nicht zu viel zu uns nehmen sollten. Die Kunst ist natürlich, dass dabei der Geschmack nicht leidet. 
  • 77 % unserer Food Produkte unterstützen heute bereits eine Ernährung, mit der wir nicht mehr als 5g Salz pro Tag zu uns nehmen Ende 2020 entsprachen damit insgesamt 61 % unseres Portfolios unseren höchsten Ernährungsstandards.

In DACH setzen wir das natürlich auch um: 

  • Fast 100 % unserer Eissorten enthalten weniger als 25g Zucker / Portion. So haben wir seit 2016 in DACH 2500 Tonnen Zucker eingespart. 
  • Unsere Kindereise enthalten maximal 110 kcal pro Portion. 
  • Außerdem bewerben wir unser Kindereis verantwortungsbewusst d.h. wir machen zum Beispiel keine Werbung an Kinder unter 6 Jahren.

Und noch ein ganz anderes Beispiel aus dem Nahrungsmittelbereich: Nachhaltige Ernährung ist vielfältig. Unter dem Thema „Future 50 Foods“ setzt Knorr sich dafür ein, dass wir nicht immer nur die gleichen Gemüse- und Getreidearten essen, sondern dass wir auch wieder mehr bunte und gesunde Vielfalt auf unsere Teller bringen. Das ist gut für uns und für den Planeten.

Auch das Thema Plastik & Abfall hat uns gerade in den letzten Jahren zunehmend beschäftigt. 

  • Unser Abfallaufkommen pro Verbraucheranwendung hat sich seit 2010 um 34 % verringert. In den Bereichen, die wir kontrollieren können, haben wir beachtliche Fortschritte erzielt. In allen unseren Fabriken erzeugen wir mittlerweile keinen Deponie-Abfall mehr und konnten den zur Entsorgung bestimmten Abfall pro Tonne Produktion um 96 % reduzieren. 
  • Das eindrucksvollste Beispiel in DACH ist die Marke Dove. Dove geht mit voller Kraft voraus und stellt aktuell (fast) alle Flaschen auf 100 % Post-Consumer-Rezyklat (PCR) um.

Natürlich haben wir das Thema Chancengleichheit am Arbeitsplatz sehr ernst genommen und neue Beschäftigungsmodelle getestet und ermöglicht. Nicht zuletzt dadurch sind wir heute stolz darauf ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis im Management erreicht zu haben.

Wir sind auf unseren Fortschritt sehr stolz sein, und trotzdem gibt es immer noch sehr viel zu tun! Glücklicherweise ist mit dem Abschluss des USLPs nach 10 Jahren unsere Nachhaltigkeit Strategie natürlich nicht zu Ende. Ganz im Gegenteil. Mit unserem neuen Compass wollen wir wieder neue Maßstäbe setzen, Vorreiter sein und weiter auf ambitionierte Ziele hinarbeiten, um so den heutigen Herausforderungen der Erde zu begegnen.

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