Go Banyo Duschbus

Die COVID-19-Pandemie hat unser ganzes Leben auf den Kopf gestellt. Wir bei Unilever in den Büros in Deutschland, Österreich und der Schweiz arbeiten größtenteils aus dem Homeoffice. Denn glücklicherweise können wir uns, wie die meisten Menschen auf den Schutz unseres Zuhauses verlassen. Für einige unserer Mitmenschen gilt das jedoch nicht: Obdachlose Menschen, die ohne jegliche Unterkunft auf der Straße leben, leiden besonders unter den vielen Einschränkungen und sind einer höheren Ansteckungsgefahr mit dem Virus ausgesetzt.

Regelmäßiges, gründliches Händewaschen mit Seife – die erste „Schutzmaßnahme“, die wir alle gleich zu Beginn der Pandemie verinnerlicht haben – ist für Menschen auf der Straße schon unter normalen Umständen nicht einfach. Doch als das Virus sich immer mehr verbreitete, mussten auch viele öffentliche Einrichtungen kurzerhand schließen und Hilfsprojekte die Arbeit einstellen. So wurde es für Obdachlose durch die strengen Hygienevorschriften paradoxerweise fast unmöglich, sich zu waschen.

Sauberkeit ist Menschenrecht

COVID-19 hat uns in besonderem Maße vor Augen geführt, wie gefährlich mangelnde Hygiene für die körperliche Gesundheit von Menschen sein kann. Dass der fehlende Zugang zu Waschmöglichkeiten aber noch viel mehr Auswirkungen hat, zeigt sich in dieser Zeit auf erschütternde Weise an der Situation vieler Obdachloser.

Wer sich nicht waschen kann, wird ausgegrenzt – oder grenzt sich selbst aus: Viele Obdachlose wollen oder können aufgrund mangelnder Hygiene Hilfsangebote, z. B. für Nahrung oder Unterkunft, nicht in Anspruch nehmen. Ein Mindestmaß an Sauberkeit und Pflege ist eben auch die Grundlage für soziale Interaktion, für Selbstwertgefühl und Würde. Sauberkeit ist ein Menschenrecht, etwas wozu alle Menschen Zugang haben sollten.

Dem Ziel genau das zu ermöglichen hat sich unsere 2019 in den USA gegründete Unilever Marke „The Right To Shower” verschrieben. Mit den Einnahmen aus den Verkäufen von Duschgelen und Seifen unterstützt The Right To Shower Projekte, die Obdachlosen den Zugang zu Hygiene ermöglichen – und damit im wahrsten Sinne des Markennamens „das Recht zu duschen“. Um solchen Projekten auch hierzulande zu helfen, haben wir alles darangesetzt, The Right To Shower auch in Deutschland auf den Markt zu bringen.

Los geht es in Hamburg

Den Anfang machen wir in Hamburg. Ab Mitte Mai sind die „The Right To Shower“ Produkte bei der Hamburger Drogeriemarktkette Budnikowsky erhältlich. Durch den Verkauf der Duschgele und Seifen werden Mittel zur finanziellen Unterstützung erwirtschaftet, die an den GoBanyo Duschbus für Obdachlose gehen.

Seit Dezember ist der umgebaute Linienbus in Hamburg an verschiedenen Orten im Einsatz. Er verfügt über drei voll ausgestattete Badezimmer, in denen sich Obdachlose in Würde waschen können. Aktuell können Obdachlose donnerstags, samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr das kostenfreie Waschangebot im GoBanyo Bus in Anspruch nehmen. Um den Schutz der Duschbus-Gäste und des Gobanyo-Teams sicherzustellen und das Waschangebot auch in den aktuellen Zeiten anbieten zu können, hat The Right To Shower Schutzausrüstung zur Verfügung gestellt.

GoBanyo ist eins von vielen wichtigen Projekten, die in Hamburg versuchen, Obdachlosen zu ermöglichen, sich in Würde zu waschen und zu pflegen. „Ich hoffe, dass sich noch weitere Unternehmen finden und die Produkte von The Right To Shower in ihre Regale aufnehmen, damit wir GoBanyo und weitere solcher Projekte auch in ganz Deutschland unterstützen können“, so Peter Dekkers, Geschäftsführer von Unilever in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mehr Infos zu The Right To Shower gibt’s auf Instagram. Weitere Infos zu GoBanyo auf ihrer Webseite oder ebenfalls auf Instagram.

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