Für weniger Lebensmittelverschwendung in Österreichs Großküchen

Unilever Food Solutions ist Wirtschaftspartner und Mitbegründer der Brancheninitiative „Nix übrig für Verschwendung“

Nix übrig für Verschwendung Kampagne

Rund ein Drittel der für den menschlichen Verzehr gedachten Lebensmittel wird laut FAO (Weltgesundheitsorganisation) jedes Jahr weltweit entsorgt. Auch in Österreich fallen jährlich mehr als 500.000 Tonnen genießbarer Lebensmittel entlang der gesamten Wertschöpfungskette als vermeidbarer Lebensmittelabfall an. Anlässlich des ersten Welttags gegen Lebensmittelverschwendung am 29. September hat Unilever Food Solutions gemeinsam mit weiteren Partnern und dem Bundesministerium für Klimaschutz in Österreich erfolgreiche Wege zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen vorgestellt. Die Aktionstage „NIX ÜBRIG für Verschwendung“ richten sich an Großküchen sowie an Konsumentinnen und Konsumenten und zeigen ihnen, wie sie zum Kampf gegen Lebensmittelabfall beitragen können.

Ein entscheidender Schritt im Klimaschutz

„Wäre die globale Lebensmittelverschwendung ein Staat, so wäre es der drittgrößte Produzent von Treibhausgasen weltweit. Wir alle können durch bewussteren Umgang mit unseren Lebensmitteln viel Gutes bewirken und damit gleichzeitig gegen Lebensmittelverschwendung und die Klimakrise ankämpfen“, fasst Klimaschutzministerin Leonore die Botschaft rund um den UN-Welttag zusammen.

In Österreichs Haushalten landen rund 157.000 Tonnen Lebensmittel (verpackt und unverpackt) sowie vermeidbare Speisereste allein im Restmüll. Im Lebensmitteleinzelhandel fallen rund 74.100 Tonnen nicht mehr marktgängige Lebensmittel an. Weitere 175.000 Tonnen vermeidbarer Lebensmittelabfälle sind der Hotellerie, der Gemeinschaftsverpflegung in Betriebskantinen und Gesundheitseinrichtungen sowie der Gastronomie zuzuordnen.

Bereits seit 2017 setzen im Rahmen der Initiative „United Against Waste“ (UAW) die teilnehmenden 18 öffentlichen und privaten Betreiber von Großküchen in ganz Österreich ein umfassendes Maßnahmenprogramm um, damit weniger vermeidbare Essensabfälle in der Tonne landen. „Abfallvermeidung in Großbetrieben ist auch eine Frage der wirtschaftlichen Effizienz. Mit United Against Waste bieten wir Küchenbetrieben eine breite Palette an Hilfestellungen und Programmen, mit denen gezielte Einsparungen beim Abfall – und damit auch bei den Kosten und Umweltauswirkungen – gelingen“ erklärt Thorsten Schwede, Geschäftsführer von Unilever Food Solutions, Wirtschaftspartner und Mitbegründer der Brancheninitiative.

Erfolge bei der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung

An einem von Unilever Food Solutions durchgeführten Monitoring von Lebensmittelabfällen nehmen bereits über 150 Großküchenstandorte in Österreich teil. Durch die laufende Beobachtung des anfallenden Abfalls und die von den Betrieben gesetzten Maßnahmen konnte die Abfallquote von 2018 auf 2019 im Schnitt um acht Prozent reduziert werden.

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