Der Unilever Sustainable Living Plan für

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Reduzierung der Umweltbelastungen

Nachhaltige Beschaffung

Wachsen für die Zukunft – noch nie war nachhaltige Beschaffung wichtiger.

Palm oil farmer

Eine flächendeckende Akzeptanz von nachhaltiger Landwirtschaft ist entscheidend, damit wir über neun Milliarden Menschen versorgen können, ohne die natürlichen Ressourcen des Planeten zu erschöpfen. Nachhaltige Anbaumethoden können die Erträge deutlich erhöhen, die Effekte des Klimawandels mildern sowie wirtschaftliche und soziale Vorteile für die Bauern, ihre Familien und die angrenzenden Gemeinschaften bringen. 

Die Umwandlung von Wäldern in nicht nachhaltig bewirtschaftete Anbauflächen ist ein Hauptgrund für Abholzung. Wir nutzen unsere Größe und unseren Einfluss, um nachhaltige Landwirtschaft zu fördern und integrieren in unsere Lieferketten Kleinbauern, die 70 Prozent der Nahrungsmittel weltweit erzeugen.

Nachhaltige Beschaffung hilft uns, unseren Bedarf zu decken, und reduziert Risiken und Unsicherheit in unseren Lieferketten. Darüber hinaus bieten sich Möglichkeiten für Innovationen: Indem wir uns auf die nachhaltigen Bedürfnisse der Menschen fokussieren, stärken wir unsere Marken. Nachhaltige Anbaumethoden können auch die Qualität unserer Produkte, wie Soßen, Suppen, Dressings oder Eiscreme, verbessern.

Ziele & Fortschritte

Wir haben uns Ziele für unsere zehn wichtigsten landwirtschaftlichen Rohstoffe gesetzt.

Nachhaltige Beschaffung

Unser Ziel

Bis 2020 werden wir 100 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohstoffe nachhaltig beschaffen: 10 Prozent bis 2010, 30 Prozent bis 2012, 50 Prozent bis 2015 und 100 Prozent bis 2020.

Unser Fortschritt

60 Prozent unserer landwirtschaftlichen Rohwaren beziehen wir seit Ende 2015 aus nachhaltigem Anbau. Damit haben wir unser Zwischenziel von 50 Prozent bis 2015 übertroffen.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Die Hälfte unserer Rohstoffe kommt von Farmen oder aus Wäldern. Die Entscheidungen, von wem wir diese beziehen und wie wir mit Lieferanten zusammen arbeiten, können tiefgreifende Auswirkungen auf die globalen Ressourcen und den Klimawandel haben. Darüber hinaus betreffen sie die Lebensumstände von sehr vielen Menschen und haben so einen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung. 

Mit Hilfe von nachhaltiger Beschaffung können wir knappe Ressourcen schützen. Wir können sicherstellen, dass Abholzung, Nutzung von Land und soziale Themen verantwortungsvoll behandelt werden. Für unser Geschäft stellt nachhaltige Beschaffung unsere Versorgung sicher und reduziert die Unsicherheit der Märkte. 

Wir konzentrieren uns zuerst auf unsere zehn wichtigsten landwirtschaftlichen Rohstoffe: Palmöl, Papier und Pappe, Soja, Zucker, Tee, Obst und Gemüse, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Milchprodukte sowie Kakao. Diese stehen für etwa zwei Drittel unseres Volumens.

Indem wir die Information zur Herkunft teilen, erfüllen wir die steigende Nachfrage der Verbraucher nach nachhaltigen Produkten. Viele unsere Marken können bereits ihren Beitrag an den Verbraucher kommunizieren: Die Fruchtriegel von Fruttare sind nachhaltig beschafft, die Vanille für Breyers Eiscreme wurde ebenfalls nachhaltig angebaut, Magnum enthält nachhaltigen Kakao, der von Rainforest Alliance zertifiziert wurde. 100 Prozent des Schwarz- und Grüntees in unseren Lipton Hot Teas stammt aus Rainforest Alliance-zertifiziertem Anbau und Knorr nutzt immer mehr Gemüse und Kräuter aus nachhaltigem Anbau. 

2015 konnten wir jedoch weniger Lieferanten in unsere Sustainable Sourcing Programme aufnehmen als in den Jahren zuvor, so dass wir hinter unseren Plänen bei Obst und Gemüse liegen. Die Herausforderung liegt daran, die Lücken zu schließen und einige komplexe Rohstoffe in unser Programm zu integrieren, für die es nur wenige Möglichkeiten der Beschaffung gibt. Wir erwarten, dass wir 100 Prozent des Obsts und Gemüses bis 2020 nachhaltig beschaffen. 

Zudem wollen wir einen tiefgreifenden Wandel in der gesamten Industrie bewirken. Eine enge Zusammenarbeit mit Partnern ist dafür unabdingbar. Wir sind fest entschlossen, Abholzung nicht nur in unseren eigenen, sondern in allen Lieferketten zu stoppen. Für über 90 Prozent des weltweit gehandelten Palmöls bestehen Verpflichtungen, keine Abholzung zuzulassen. Nun gilt es, diese Versprechen in die Tat umzusetzen und dies erfordert einen Wandel der Systeme weltweit.

  • Erfüllt: 4
  • Auf Plan: 11
  • Nicht auf Plan: 0
  • %% erfüllt: 3

Unsere Ziele

Weitere Informationen zur unabhängigen Prüfung des Unilever Sustainable Living Plans finden sich auf der globalen Webseite: Independent Assurance (in Englisch).

PALMÖL

  • Bis 2015 werden wir das gesamte Palmöl aus nachhaltig zertifizierten Quellen beschaffen.

  • Bis 2019 werden wir das gesamte Palmöl aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen beschaffen.

Ziel wurde 2016 von 2020 auf 2019 geändert.

100 Prozent unseres Palmöls wurden Ende 2012 aus nachhaltig zertifizierten Quellen beschafft. Dabei wurden alle drei Liefersysteme genutzt: segregiert, mass balance und Zertifikate.*

19 Prozent unseres Palmöls wurde bis Ende 2015 aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen beschafft (durch RSPO mass balance** und RSPO segregiert).

UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir konnten die Menge an rückverfolgbar nachhaltig zertifiziertem Palmöl auf 19 Prozent steigern (von 8 Prozent in 2014). Die verbleibenden 81 Prozent sind durch GreenPalm Zertifikate abgedeckt, die langsam abgelöst werden, sobald wir weitere Fortschritte machen. 2016 haben wir unser Ziel, das gesamte Palmöl aus rückverfolgbar nachhaltig zertifizierten Quellen zu beschaffen, um ein Jahr auf 2019 vorgezogen.

2015 wurde unsere Palmöl-Fabrik in Sei Mangkei, Nordsumatra, eingeweiht, die uns beim weiteren Aufbau einer rückverfolgbaren und zertifizierten Lieferkette unterstützt. Mit Hilfe von Partnerschaften mit unseren Lieferanten PTPN III, RSPO und IDH, beschäftigen wir 600 unabhängige Kleinbauern in einem Nachhaltigkeitsprogramm. In der nächsten Phase sollen bis zu 25.000 Kleinbauern eingebunden werden.

Die solide Rückverfolgbarkeit ist ein entscheidender erster Schritt, um Torfböden und -wälder zu schützen. Wir untersuchen zusammen mit dem World Resources Institute, Proforest und Daemeter die Chancen und Risiken im Zusammenhang mit den Standorten der Mühlen in unserer Lieferkette. Ende 2015 konnten wir 73 Prozent unseres Palmöls in unserer Lieferkette einer bestimmten Ölmühle zuordnen.

** Aufteilung Ende 2012: 97 Prozent‡ über GreenPalm Zertifikate und 3 Prozent ‡ aus rückverfolgbar zertifizierten Quellen (segregiert)

*Definitionen

Papier und Pappe

Bis 2015 werden wir 75 Prozent des Papiers und der Pappe für unsere Verpackungen aus nachhaltig beforsteten Wäldern oder aus Recyclingmaterial beschaffen. 100 Prozent werden wir 2020 erreichen.

98 Prozent unseres Papiers und der Pappe wurden Ende 2015 aus nachhaltig beforsteten Wäldern oder aus Recyclingmaterial beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

2015 war ein herausforderndes Jahr, denn wir haben große Anstrengungen unternommen, unser Ziel von 100 Prozent zu erreichen und dabei einen soliden Berichtsprozess zu gewährleisten. 49 Prozent der gesamten Menge wurde mit einem unabhängigen Zertifikat angeliefert und 2015 erstmals unabhängig von PwC geprüft.

Jedoch müssen wir auch die Probleme unserer Lieferanten angehen, nachprüfbare Belege für die Zusammensetzung der unzertifizierten Produkte vorzulegen. Daher werden wir die Menge der zertifizierten recycelten Produkte steigern, die wir einkaufen. 

Wir haben viel gelernt und sind überzeugt, dass eine gewisse Rigorosität in diesem Prozess notwendig ist. Beispielsweise hat ein Audit von Proforest einige Schwierigkeiten bei der Erhebung der Nachweise in Asien aufgezeigt, denen wir uns nun annehmen. Für den Rest unserer Lieferkette sehen wir jedoch ein hohes Maß an Verlässlichkeit.

Unabhängig geprüft von PwC

Soja

Wir werden bis 2014 alle Sojabohnen und bis 2020 alle Sojaöle aus nachhaltigen Quellen beschaffen.

100 Prozent unsere Sojabohnen wurden bis Ende 2014 aus nachhaltigen Quellen beschafft.

43 Prozent unserer Sojaöle wurden bis Ende 2015 aus nachhaltigen Quellen beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir haben unser Ziel, 100 Prozent unserer Sojabohnen aus nachhaltigen Quellen zu beschaffen, bis 2014 erreicht (durch den Einkauf RTRS-zertifizerter Bohnen für unsere Marke AdeS). 

In unserem Pilotprojekt in den USA konnte der Anbau von 18.000 Hektar im Jahr 2013, auf 40.000 Hektar im Jahr 2014 und auf 160.000 Hektar im Jahr 2015 gesteigert werden. Unilever USA hat bekannt gegeben, dass der gesamte Sojabedarf bis 2017 nachhaltig beschafft werden soll – dies entspricht 400.000 Hektar. 

43 Prozent des Sojaöls haben wir aus nachhaltigen Quellen bezogen. Dies schließt gekaufte Zertifikate des Round Table for Responsible Soy (RTRS) ein, um 100 Prozent des Sojaöls in Lateinamerika abzudecken. 

In Brasilien haben wir 2015 eine Partnerschaft mit Santander, Yara Fertilizers, Bayer CropScience und Aliança da Terra gestartet, um eine Produktion von 40.000 Hektar RTRS-zertifizierten Sojabohnen aufzubauen.

Tee

  • Bis 2015 ist es unser Ziel, dass Tee in allen Lipton Teebeuteln von Plantagen stammt, die Rainforest Alliance zertifiziert sind.

  • Bis 2020 werden 100 Prozent des Tees von Unilever, einschließlich des losen Tees, nachhaltig beschafft werden.

100 Prozent des Tees in allen Lipton Teebeuteln stammten Ende 2015 von Plantagen, die Rainforest Alliance zertifiziert sind.

Insgesamt stammten 66 Prozent unseres eingekauften Tees aus nachhaltigen Quellen: 64 Prozent waren Rainforest Alliance zertifiziert, 2 Prozent von trustea.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir kaufen 10 Prozent des Schwarztees weltweit ein. 2007 waren wir das erste große Tee-Unternehmen, das sich dazu verpflichtet hat, Tee in großem Maßstab nachhaltig zu beschaffen. Bis Ende 2015 stammten 100 Prozent des Tees in allen Lipton Teebeuteln und 66 Prozent des gesamten Tees aus nachhaltigen Quellen. Wir ermutigen unsere Lieferanten und Bauern stetig, nachhaltig zu produzieren und sind daher auf einem guten Weg, unser Ziel für 2020 zu erfüllen. 

Weiterhin arbeiten wir mit Lieferanten wie McLeod Russel, Camellia und der Kenya Tea Development Agency (KTDA) zusammen. 2014 hat die KTDA einen entscheidenden Meilenstein erreicht, indem alle ihre Fabriken den Zertifizierungs-Prozess der Rainforest Alliance abschließen konnten.

Derzeit sind etwa 20 Prozent der weltweiten Tee-Produktion Rainforest Alliance zertifiziert. Das entspricht über 900.000 Tonnen Tee aus 900 Gebieten von über 740.000 Kleinbauern.

Obst und Gemüse

  • Bis 2015 werden wir 100 Prozent unseres Obsts aus nachhaltigen Quellen beschaffen.

  • Wir werden bis 2012 50 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter aus nachhaltigen Quellen beschaffen und 100 Prozent bis 2015. Dies entspricht rund 80 Prozent unseres globalen Volumens an Gemüse und Kräutern.

67 67 Prozent des Obsts wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft.

92 92 Prozent unserer 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter wurden Ende 2015 aus nachhaltigen Quellen beschafft – 2012 waren es 59 Prozent.

UNSERE AKTIVITÄTEN

2012 haben wir das erste nachhaltige Obst eingekauft. Die Fortschritte sind jedoch langsamer, als wir es uns gewünscht hätten, und es gab einige Rückschläge. 

Unser Zwischenziel – 50 Prozent bis 2012 – konnten wir mit 59 Prozent übertreffen, allerdings ist der Bereich Obst und Gemüse sehr komplex mit einer sehr großen und diversen Lieferantenbasis. Diese Komplexitäten in der Lieferkette machten es schwierig, unser 100 Prozent Ziel für das gesamte Portfolio 2015 zu erreichen.

Nichtsdestotrotz arbeiten wir weiterhin an diesem Ziel. Zusammen mit anderen Unternehmen in unserer Industrie wollen wir alle Lieferanten in diesem Bereich einbeziehen.

Unabhängig geprüft von PwC

Kakao

Wir werden bis 2015 den Kakao für unser Magnum-Eis nachhaltig beschaffen. Der gesamte Kakao für unser restliches Portfolio wird bis 2020 nachhaltig beschafft werden.

98 Prozent des Kakaos für unser Magnum-Eis wurde Ende 2015 durch Rainforest Alliance Zertifizierung nachhaltig beschafft.

Insgesamt haben wir 60 Prozent des Kakaos nachhaltig beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Magnum ist unsere größte Eiscreme-Marke, wird in 52 Ländern verkauft und ist mit Ausnahme von zwei Ländern überall Rainforest Alliance zertifiziert. 

Mit 98 Prozent haben wir Ende 2015 unser Zwischenziel für Magnum nur knapp verfehlt. Wir arbeiten intensiv an der Rainforest Alliance Zertifizierung für die fehlenden zwei Prozent des Kakaos.

In Bezug auf unser Ziel für 2020, den gesamten Kakao nachhaltig zu beschaffen, sind wir auf einem guten Weg und konnten 2015 den Anteil auf 60 Prozent steigern - von 46 Prozent im Jahr 2014.

Zucker

Wir werden all unseren Zucker bis 2020 nachhaltig beschaffen.

60 Prozent des Zuckers wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Zuckerrüben prüfen wir gemäß unserem Sustainable Agriculture Code, für Zuckerrohr nutzen wird die Bonsucro Zertifizierung. 2015 ist die Menge an nachhaltig beschafftem Zucker auf 60 Prozent† zurückgegangen, 2014 waren es 64 Prozent. 

In Europa haben wir gute Fortschritte bei den Zuckerrüben gemacht, unter anderem durch einen Test von SAI Platform’s Farm Sustainability Assessment (FSA), ein gemeinsamer Kodex der Industrie. In Deutschland, Schweden und Polen konnten erhebliche Mengen erfolgreich in FSA aufgenommen werden. 

Beim Zuckerrohr führen wir unsere Doppelstrategie fort. Einerseits werden größere Kapazitäten für den Anbau geschaffen, anderseits kaufen wir weiterhin Zertifikate.

Wir mussten feststellen, dass wir alleine in diesem Bereich nicht viel bewegen konnten. Daher werden wir als aktives Mitglied von Bonsucro auch künftig nach potentiellen Partnern suchen, die unsere Nachhaltigkeitsziele unterstützen können. Wir sind überzeugt, dass wir in 2016 wieder Fortschritte machen.

Unabhängig geprüft von PwC.

Sonnenblumenöl

Wir werden unser gesamtes Sonnenblumenöl bis 2020 nachhaltig beschaffen.

45 Prozent des Sonnenblumenöls wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir haben gute Fortschritte bei der nachhaltigen Beschaffung von Sonnenblumenöl gemacht. Indem wir unsere Verfahrensweisen bei unseren Partnern Cargill und ADM eingeführt haben, konnte die Menge von 37 Prozent im Jahr 2014 auf 45 Prozent im Jahr 2015 gesteigert werden. 

Unsere Strategie für die nachhaltige Beschaffung wird kontinuierlich weiter entwickelt. Beispielsweise hatten wir uns das herausfordernde Ziel gesetzt, dass bis 2015 das Sonnenblumenöl aus Russland zu 100 Prozent nachhaltig beschafft werden sollte. Die Aufnahme weiterer Lieferanten im Laufe des Jahres hat es uns ermöglicht, eine größere Anzahl an Bauern und Lieferanten in unser Programm zu integrieren. Jedoch bedeutete dies auch, dass wir unser Ziel für 2015 nicht erreicht haben.

Rapsöl

Wir werden unser gesamtes Rapsöl bis 2020 nachhaltig beschaffen.

76 Prozent des Rapsöls wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

2015 wurde der Großteil des europäischen Rapsöls nachhaltig beschafft, inkl. des Öls für Rama in Deutschland (nach unseren eigenen veröffentlichten Nachhaltigkeits-Kriterien) sowie für Flora und Hellmann’s Mayonnaise in Großbritannien. Der überwiegende Anteil des dafür benötigten Öls kam aus lokalem Anbau in der Nähe der Produktionsstätten.

Marken wie Rama und Flora bringen den Verbrauchern verstärkt die Vorteile dieser Änderungen näher, beispielsweise durch Tage der offenen Tür in den Werken, gesunde Rezepte und Kooperation mit beliebten Fernsehsendungen.

Milchprodukte

Wir werden unsere gesamten Michprodukte bis 2020 nachhaltig beschaffen.

59 Prozent der Milchprodukte wurden Ende 2015 nachhaltig beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir haben gute Fortschritte gemacht und den Anteil von 51 Prozent im Jahr 2014 auf 59 Prozent im Jahr 2015 steigern können. Dies wurde möglich durch den Einkauf bei einer Reihe von Lieferanten in den nordischen Ländern sowie Großbritannien und verbesserte Ergebnisse bei unseren Lieferanten in den USA. 

2015 haben wir zusammen mit World Animal Protection ein Pilot-Projekt in Indien gestartet, dass sich den Themen Tierwohl, Futter und Wassernutzung annimmt. 

Auf Basis unseres Erfolges in Australien und Irland, wo im Milchsektor seit 2013 bzw. 2015 Programme laufen, die mit unserem Sustainable Agriculture Code (SAC) vergleichbar sind, setzen wir uns weiterhin für die nachhaltige Beschaffung in diesem Industriebereich ein. In Europa haben wir die Nachhaltigkeitsprogramme einiger unserer großen Lieferanten untersucht und konnten sehen, dass diese vergleichbar mit unserem SAC sind. Dies hat die signifikante Steigerung bei der nachhaltigen Beschaffung der Milchprodukte ermöglicht. 

Als nächstes werden wir untersuchen, wie wir uns in der Türkei und in Russland verbessern können.

Fairtrade Ben & Jerry's

Alle Sorten der Ben & Jerry’s Eiscreme werden bis 2013 Fairtrade-zertifiziert sein.

77 77 Prozent Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten waren Ende 2013 Fairtrade-zertifiziert. 2014 konnten wir 100 Prozent erreichen.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Ben & Jerry’s war die erste Eiscreme, die 2005 Fairtrade-zertifizierte Zutaten verwendet hat. Ende 2011 waren alle Ben & Jerry’s Produkte, die in Europa produziert und verkauft wurden, Fairtrade-zertifiziert. 

2012 mussten wir erkennen, dass wir aufgrund von Qualitätsmängeln und zu geringer Verfügbarkeit nicht alle Zutaten für den weltweiten Verkauf Faitrade-zertifiziert beschaffen können. Daher haben wir unser ursprüngliches Ziel von „alle Inhaltsstoffe“ werden zertifiziert sein auf „alle Sorten“ geändert. 

Wir haben 2013 festgestellt, dass wir alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten Fairtrade-zertifizieren können, wenn wir für die 5 Hauptbestandteile in allen unseren Basissorten sowie in unseren Chunks und Swirls Fairtrade-zertifizierte Rohstoffe beschaffen und dabei die Ausnahmeregelungen für die Zertifizierung strikt einhalten. So konnten wir 77 Prozent im Jahr 2013 erreichen. 

Gleichzeitig haben wir auch entschieden, nur gentechnik-freie Zutaten mit Hilfe von entsprechenden Samenquellen zu verwenden. Aufgrund der dadurch bedingten zusätzlichen Komplexität, haben wir das Ziel der Fairtrade-Zertifizierung für alle Ben & Jerry’s Eiscreme-Sorten auf 2014 verschoben.

Eier aus Nicht-Käfighaltung

Unser Ziel ist es, für alle unsere Produkte 100 Prozent der Eier aus Nicht-Käfighaltung zu verwenden inkl. Ben & Jerry’s Eiscreme sowie Hellmann’s, Amora und Calvé Mayonnaise.

45 Prozent der Eier stammten Ende 2015 aus Nicht-Käfighaltung.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Untersuchungen haben gezeigt, dass Verbraucher Produkte bevorzugen, die mit Eiern aus Nicht-Käfighaltung hergestellt wurden. Wir verwenden Eier in unseren Mayonnaisen, Dressings, Saucen und Eiscreme. Die Produktionsbedingungen für Eier sind jedoch weltweit sehr unterschiedlich. Aus sozialen und ethischen Gründen nehmen wir das Thema Tierwohl sehr ernst. 

In Westeuropa sind die Produkte von Hellmann’s, Amora und Calvé seit 2009 zu 100 Prozent frei von Eiern aus Käfighaltung und als wir unsere Lieferkette in Osteuropa umgestellt hatten, konnten 2014 für alle europäischen Produkte Eier aus Nicht-Käfighaltung verwendet werden.

Ben & Jerry’s Eiscreme verwendet in Europa bereits seit 2004 nur Eier aus Nicht-Käfighaltung. Bis Ende 2014 konnte dies auf 99 Prozent der Ben & Jerry’s Produkte weltweit ausgeweitet werden. Wir machen auch weiterhin gute Fortschritte in Nordamerika, Ende 2015 stammten 60 Prozent der Eier aus Nicht-Käfighaltung.

Steigerung der nachhaltigen Beschaffung von Büromaterialien

Bis 2013 werden wir alle papierbasierten Büromaterialien in unseren Top 21 Ländern entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen beschaffen.

100 Prozent aller papierbasierten Büromaterialien wurden Ende 2013 entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen beschafft.

UNSERE AKTIVITÄTEN

Unsere Verpflichtung umfasst Büromaterialien wie beispielsweise Druckerpapier, Notizbücher und Briefumschläge. Indem wir Papier aus nachhaltigen oder recycelten Quellen nutzen, tragen wir dazu bei, Abholzung zu bekämpfen.

Wir haben unser Ziel 2013 erreicht. 100 Prozent der papierbasierten Büromaterialien in unseren Top 21 Ländern stammten entweder aus zertifiziert nachhaltiger Forstwirtschaft oder recycelten Quellen. Alle unsere Lieferanten halten sich an diese Vorgabe. Dies wird von uns vierteljährlich geprüft.

Wir haben unser Ziel daraufhin auf alle Länder in Europa und Lateinamerika ausgeweitet und konnten dies Ende 2015 auch erreichen.

2016 werden wir uns die Lieferanten auf globaler Ebene genauer ansehen und entscheiden, ob wir unser Ziel auch auf Asien und Afrika ausweiten können.

Key

  • Achieved
  • On-Plan
  • Off-Plan
  • Of target achieved
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