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Auswirkungen von Katastrophen und Notsituationen mildern

Unser Ziel ist es, den Einfluss von Katastrophen und Notsituationen auf die Menschen und unser Geschäft abzumildern. Partnerschaften für Soforthilfe und Wiederaufbau helfen uns dabei. Unilever setzt sich bereits seit Jahren im Falle von Naturkatastrophen und humanitären Krisen ein, indem wir unsere Erfahrung zur Verfügung stellen, Produkte spenden, finanzielle Unterstützung leisten und unseren Mitarbeitern ermöglichen zu helfen.

59 Millionen Menschen lebten Ende 2014 in politisch oder sozial unsicheren Gebieten.1

19 Millionen Menschen waren 2014 von Naturkatastrophen betroffen.2

Unilever setzt sich bereits seit Jahren im Falle von Naturkatastrophen und humanitären Krisen ein, indem wir unsere Erfahrung zur Verfügung stellen, Produkte spenden, finanzielle Unterstützung leisten und unseren Mitarbeitern ermöglichen zu helfen.

Im Vergleich zu 1970 hat sich die Anzahl der Naturkatastrophen verfünffacht. Die Auswirkungen von Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen und die damit verbundenen negativen Folgen für unseren Planeten und die Bevölkerung sind immer schwerwiegender. Der Klimawandel ist zu einer wirklichen Bedrohung geworden und das politische und soziale Gleichgewicht wird vielerorts instabiler. Als Folge sind die Sicherheit und das Wohlbefinden von Millionen Menschen auf der ganzen Welt bedroht.

Diese Krisen haben auch einen direkten Einfluss auf Unilever, denn sie beeinträchtigen die Stabilität unserer Lieferkette, unserer Logistik und unserer Kundenstamms. 

Als Unternehmen, das sich zu nachhaltigem Wachstum verpflichtet hat, wollen wir sicherstellen, dass unser Geschäft so wenig wie möglich beeinträchtigt wird. Gleichzeitig wollen wir in Zeiten von globalen Krisen helfen, denn unser Geschäft kann die Entwicklungen auf dieser Welt nicht ignorieren. Dafür stellen wir unsere Erfahrung bei Programmen zur Verhaltungsänderung und im Management von Lieferketten, Produkte sowie finanzielle Hilfe zur Verfügung und ermutigen unsere 168.000 Mitarbeiter ihren Beitrag zu leisten.

Bei der Zusammenarbeit mit Partnern stehen drei Bereiche im Mittelpunkt: Vorsorge, Soforthilfe und Wiederaufbau.

Vorsorge in der Bevölkerung, den Netzwerken und den Lieferketten

Bei unserer Arbeit im Bereich der Vorsorge konzentrieren wir uns darauf zu verstehen, welche Gebiete das höchste Risiko haben, investieren in die Widerstandsfähigkeit, stellen die Zusammenarbeit aller Beteiligten sicher und sichern unsere Lieferketten.

Die Zusammenarbeit aller Beteiligten sicher zu stellen, ist unerlässlich, um für Katastrophen und Notsituationen vorzusorgen und Soforthilfe zu leisten. Der öffentliche und der private Sektor sowie NGOs müssen dabei an einer verbesserten Koordination im Ernstfall arbeiten. Paul Polman, unser CEO, engagiert sich stark in diesem Bereich. Als Repräsentant des Privatsektors in der vom Institute of Medicine gegründeten International Oversight Group („IOG“) arbeitet er an dem Aufbau eines globalen Rahmens für Nothilfe-Maßnahmen.

Im Anschluss an eine Dialog-Veranstaltung, die wir zusammen mit bei der Weltbank 2015 in Davos ausgerichtet haben, hat das World Economic Forum 2015 in Zusammenarbeit mit der Boston Consulting Group einen Bericht mit dem Titel „Managing the Risk & Impact of Future Epidemics: Options for Public-Private Cooperation“ veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich damit, wie der Privatsektor sein Potenzial zur Vorsorge und beim Ausbruch zukünftiger Epidemien besser ausschöpfen kann.

Innerhalb unseres Geschäfts investieren wir in Regionen, die stark von Katastrophen bedroht sind. Auf den Philippinen beispielsweise klären wir die Bevölkerung gemeinsam mit UNICEF darüber auf, wie wichtig sauberes Trinkwasser, sanitäre Anlagen und Hygiene im Katastrophenfall sind, um die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. In Myanmar haben wir zusammen mit Save the Children 3.000 Haushalt- und Hygieneausrüstungen für die Versorgung von 18.000 Menschen eingelagert, um im Notfall schnell und effektiv reagieren zu können.

Soforthilfe bereitstellen

©Chris de Bode/Save the Children

Schnelle Hilfe ist im Katastrophenfall für die betroffenen Regionen entscheidend. Wir tragen mit unserer Erfahrung bei Programmen zur Verhaltensänderung und im Management von Lieferketten, Produktespenden, finanziellen Hilfen und Mitarbeiterspenden dazu bei. Letztere werden von Unilever verdoppelt. Unsere globalen und lokalen Standorte arbeiten eng mit unseren Partnern zusammen, um zu verstehen, was benötigt wird und mit dem Geschäft abzustimmen, was zur Verfügung gestellt werden kann.

Als z.B. Ebola im August 2014 ausbrach, haben wir unsere regionalen Ressourcen mobilisiert, unser Wissen sowie Sachspenden zur Verfügung gestellt und mit unseren globalen Partnern UK's Department for International Development (DFID), UNICEF, Save the Children und Population Services International (PSI) zusammengearbeitet.

Im Rahmen unserer Soforthilfe haben wir 2,4 Millionen Lifebuoy Seifenstücke und 75.000 Wachmittelpackungen in Nigeria und Liberia verteilt. Darüber hinaus haben wir einen Workshop für DFID ausgerichtet, in dem wir unser Wissen über großangelegte Kampagnen zu Verhaltensänderungen in den betroffenen Gebieten geteilt haben, um so die Ansteckungsraten für Krankheiten drastisch zu reduzieren. Zudem haben wir unsere Mitarbeiter weltweit zu Spenden bei einigen unserer globalen Partner aufgerufen und diese Beträge verdoppelt.

Wiederaufbau von Gemeinschaften, Wirtschaft und Wertschöpfungsketten

School children in a refugee camp

Wenn Menschen von einer Katastrophe getroffen werden, können die Auswirkungen auf die Existenzgrundlagen dieser Menschen, auf die Gemeinschaften und die Wirtschaft länger anhalten als die Katastrophe selbst. Deshalb helfen wir beim Wiederaufbau von nachhaltigen Wertschöpfungsketten durch eine Reihe von Programmen, die langfristig positive Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

So unterstützen wir die Arbeit von Save the Children während der syrischen Flüchtlingskrise. Bis heute hat Save the Children mehr als 976.000 Menschen im Libanon, in Jordanien, im Irak, in Ägypten und in Syrien geholfen, darunter 648.000 Kindern. Mit Hilfe von unserem zuständigen Team für die globalen Partnerschaften und den Mitarbeiterspenden, kann Save the Children in Jordanien Kindergärten, Aktivitäts- und Gemeindezentren betreiben. An diesen sicheren Plätzen sind Kinder und ihre Eltern willkommen und können ein Stück Normalität wieder erlangen.

1 Quelle: Global Trends: Forced Displacement in 2014. Office of the United Nations High Commissioner for Refugees, 2015

2 Quelle: Internal Displacement Monitoring Centre, 2015

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