Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Wasser

Wasserverbrauch

Die Wasserknappheit ist ein großes Problem für Menschen, Gesellschaft und Wirtschaft.

Wasser ist überlebenswichtig für den Planeten, seine Ökosysteme und seine Bewohner. Für die Menschen ist es lebensnotwendig und für die Wirtschaft ein zentraler Treibstoff. Unilever bildet da keine Ausnahme. Wasser ist entscheidend für die Herstellung und Verwendung unserer Produkte. Beeinträchtigungen in der Qualität und Quantität des verfügbaren Wassers schränken unsere Fähigkeit ein, effektiv zu arbeiten und die Bedürfnisse unserer Verbraucher zu erfüllen.

Weltweit leben 2,8 Milliarden Menschen in Regionen, die unter Wassermangel leiden. Es ist davon auszugehen, dass sich die Zahl bis 2030 signifikant erhöhen wird. Die Water Resources Group rechnet damit, dass 25 Prozent des Wasserbedarfs im Jahr 2030 nicht gedeckt werden können. Die Wasserknappheit wird in den schnell wachsenden Städten der Entwicklungsländer, in denen die Infrastruktur nicht mit dem Bevölkerungs- und Einkommenswachstum Schritt gehalten hat, zu einem immer größeren Problem. Gemeinsam haben Klimawandel, Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und eine wachsende Mittelschicht zu einer globalen Wasserkrise geführt, die sich durch Dürren, Überschwemmungen und lokale Versorgungsengpässe, wie sie kürzlich in Kapstadt aufgetreten sind, manifestiert.

Die Bewältigung dieser Herausforderung erfordert gemeinsames Handeln von Unternehmen, Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Verbrauchern. Das UN-Nachhaltigkeitsziel 6 (SDG 6) bietet hier einen gemeinsamen Rahmen, um bis 2030 eine nachhaltige Wasserversorgung für alle zu erreichen. Wir glauben, dass eine Welt mit Wasser für alle eine entscheidende Voraussetzung ist, um die übrigen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Der Grundfeiler unseres Unilever Sustainable Living Plans (USLP, der sich auf Wasser bezieht, leistet einen Beitrag zu einer Reihe der UN--Nachhaltigkeitsziele (SDGs), , insbesondere für: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen (SDG 6); Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8); Industrie, Innovation und Infrastruktur (SDG 9); Nachhaltger/r Konsum und Produktion (SDG 12); Klimaschutz (SDG 13) und Partnerschaften zur Erreichung der Ziele (SDG 17).

Unsere Strategie

Wir gehen die Wasserknappheit ganzheitlich an, damit die Verbraucher weiterhin Freude an unseren Produkten haben und sich unser Unternehmen in einer von Wasserknappheit bedrohten Welt weiterhin gut entwickeln kann.

Water use and water centre
Das Unternehmensszenario

Haushalts- und Pflegeprodukte verbrauchen mehr als 90 Prozent des Haushaltswassers, vom Geschirrspüler über die Waschmaschine bis zur Haar- und Körperpflege. Daher überlegen Menschen, die unter Wasserknappheit leiden, genau, wie sie ihre zugeteiltes Wasser nutzen. Dies wiederum schränkt das Wachstum unserer Marken ein.

Wir wissen auch, dass während Dürreperioden häufig die Preise für Agrarprodukte steigen und oftmals eine Energiekrise folgt, da Wasser eine entscheidende Rolle bei der Energieerzeugung spielt. Das treibt die Preise in die Höhe und trifft unser Unternehmen gleich auf dreifache Weise.

Unser Ansatz

Wassersysteme sind sehr komplex und hängen voneinander ab. Zum Beispiel können Probleme, die unsere Lieferanten betreffen, sich auf die Verfügbarkeit von Rohstoffen für unser Unternehmen und damit letztlich auf unsere Verbraucher auswirken. Wir haben eine globale Wasserstrategie erarbeitet, um sowohl unsere Handlungsfähigkeit zu gewährleisten als auch einen Beitrag zum SDG 6 zu leisten.

Wasser ist für unsere Kunden eine unerlässliche Voraussetzung, um unsere Produkte zu nutzen. Mit einer begrenzten Wasserversorgung ist es keine Selbstverständlichkeit mehr, Hände und Kleidung zu waschen, das Badezimmer sauber zu machen oder eine Tasse Tee zuzubereiten. Dies spiegelt sich in unserem Wasserverbrauch wider: Über 99 Prozent erfolgt durch die Benutzung unserer Produkte, insbesondere beim Wäschewaschen, Haarewaschen, Duschen oder Baden.

Aus diesem Grund konzentrieren sich unsere Forschungs- und Entwicklungsteams darauf, Produkte zu entwickeln, die mit weniger Wasser, mit einer schlechteren Wasserqualität oder ganz ohne Wasser die gleiche Leistung erbringen. Wir arbeiten auch mit unseren Lieferanten zusammen, um den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft zu reduzieren, und wir senken den Wasserverbrauch in unseren eigenen Fabriken auf der ganzen Welt.

Das, was ein einziger Benutzer in einem Wassereinzugsgebiet tut, kann die Wasserversorgung für alle anderen bestimmen. Wenn die Qualität oder Quantität des Wassersystems, in dem wir arbeiten – ob wir nun Tee anbauen, Produkte herstellen oder verkaufen – abnimmt, wird unsere Geschäftstätigkeit bedroht. In Gebieten mit einer gefährdeten Wasserversorgung oder, in denen wir landwirtschaftliche Standorte besitzen, erhöhen wir daher unsere Bemühungen für eine effiziente Wassernutzung, indem wir uns mit den Menschen vor Ort zusammenschließen und gemeinsam Maßnahmen ergreifen, um eine bessere Wasserversorgung für alle zu erreichen.

Unser Fokus

Wir beschleunigen unsere Produktinnovation, um die Bedürfnisse der Menschen in wasserarmen Regionen zu erfüllen, während wir gleichzeitig den Wasserverbrauch in der Landwirtschaft und in unseren eigenen Produktionsstätten weiter reduzieren. Unsere Bemühungen konzentrieren sich auf Bereiche, in denen wir die größten positiven Änderungen bewirken können.

Unser interner Wasserausschuss ist verantwortlich für unsere Wasserstrategie und unsere Wasserziele. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von intelligenten Innovationen, die das Unternehmenswachstum fördern. Den Vorsitz hat unser Präsiden der Produktkategorie Haushaltsprodukte, Kees Kruythoff, übernommen.

Marken & Innovation

  • Entwicklung von innovativen Produkten, die den Menschen helfen, sich an eine wasserarme Welt anzupassen.
  • Aufbau unseres Pureit- und Qinyuan Geschäfts für die Trinkwasseraufbereitung.

Lieferkette

  • Unterstützung landwirtschaftlicher Anbieter bei der Verbesserung von Bewässerungstechniken und -geräten, um die Ernteerträge auch mit einem geringeren Wasserverbrauch zu steigern.
  • Proaktive Erfassung und Management von Wasser- und Klimarisiken in der Lieferkette.

Fabriken

  • Förderung einer nachhaltigen Wassernutzung in der Produktion.

Fürsprachearbeit

  • Zusammenarbeit mit Regierungen, gleichgesinnten Unternehmen und der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung größerer Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene.
Unser Ziel

Halbierung des Wasserverbrauchs bei der Anwendung unserer Produkte bis 2020.*

Darüber hinaus wird die Wasserentnahme unseres eigenen globalen Fabriknetzes trotz eines deutlich höheren Produktionsvolumens bis 2020 auf oder unter das Niveau von 2008 sinken.

Unser Fortschritt

Im Jahr 2017 verringerte sich unsere Wasserbelastung pro Verbraucher um rund 2 Prozent im Vergleich zu 2010.* Wir sind uns aber bewusst, dass wir weit hinter unserem Ziel zurückliegen. Die Hauptursache für den Unterschied von 2016 zu 2017 ist unser Portfolio, das nun mehr Produkte umfasst, die einen überdurchschnittlichen Wasserverbrauch erfordern. Aus diesem Grund konzentrieren wir uns nun verstärkt auf Produktinnovationen, die weniger Wasser verbrauchen und gleichzeitig eine Änderung des Verbraucherverhaltens anregen.

Wir haben den Wasserverbrauch in der Produktion deutlich reduziert: Unsere Fabriken haben im Jahr 2017 19,8 Millionen Kubikmeter weniger Wasser als im Jahr 2008 entnommen. Dies entspricht einer Reduzierung von 39 Prozent pro produzierte Tonne. Wir arbeiten auch mit unseren Agrarlieferanten zusammen. Im Jahr 2018 werden wir unseren überarbeiteten Sustainable Agriculture Code einführen, eine klare Leitlinie für alle Aspekte einer Climate Smart Agriculture einschließlich des Wassermanagements. Bis Ende 2017 haben wir gemeinsam mit unseren landwirtschaftlichen Lieferanten über 4.000 Wasserbewirtschaftungspläne entwickelt.

Künftige Herausforderungen

Investitionen in die Infrastruktur (sowohl natürlich als auch künstlich), gesetzliche Regelungen und Maßnahmen durch den privaten Sektor sind unerlässlich für dauerhafte Lösungen. Durch unsere Fürsprachearbeit werden wir Maßnahmen und marktbasierte Lösungen fördern, die mehr Menschen den Zugang zu Wasser, sanitären Einrichtungen und Hygiene ermöglichen.

Wasserpreise, Wassermessung, effiziente Haushaltsgeräte und wassersparende Produkte sind notwendige Instrumente, um den für eine nachhaltige Wassernutzung dringend notwendigen systemischen Wandel zu vollziehen. In einigen Ländern wird es jedoch noch Zeit brauchen, bis die Regierungen die Qualität und Quantität der Wasserversorgung verbessern. Es besteht ein dringender Bedarf an neuen Produkten, die das Wasser im Haushalt effektiver nutzen und die trotz einer minderen Wasserqualität gut einsetzbar sind. Unsere Aufgabe besteht darin, unsere Innovationspipeline zu beschleunigen, um die Bedürfnisse der Menschen zu erfüllen.

*Unsere Umweltziele werden auf der Basis des Jahres 2010 und „pro Verbraucheranwendung“ ausgedrückt. Eine Verbraucheranwendung ist eine einzelne Anwendung oder Portion eines Produktes. Der Bericht umfasst unsere fünf Unterkategorien, die Wasser verbrauchen (Wäsche, Haarpflege, Mundpflege, Hautreinigung und Haushaltsprodukte), in sieben wasserarmen Ländern: China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika, die Türkei und die USA.

Unabhängig geprüft von PwC


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Wasserverbrauch
Unser Ziel

Halbierung des Wasserverbrauchs bei der Anwendung unserer Produkte bis 2020.*

Unser Fortschritt

Im Jahr 2017 sank unsere Wasserbelastung pro Verbraucheranwendung im Vergleich zu 2010 um rund 2 Prozent†.*

Unsere Aktivitäten

Wir haben den Wasserverbrauch in der Produktion deutlich reduziert, indem wir pro produzierte Tonne im Vergleich zu 2008 39 Prozent† weniger Wasser entnehmen. Der größte Verbrauch entsteht jedoch beim Duschen, Baden und Putzen mit unseren Produkten.

Im Jahr 2017 ist der Wasserverbrauch durch die Produktanwendung im Vergleich zu 2010 um rund 2 Prozent† gesunken. Die Hauptursache für den Unterschied von 2016 zu 2017 ist unser Portfolio, das nun mehr Produkte umfasst, die einen überdurchschnittlichen Wasserverbrauch erfordern. In den letzten sieben Jahren haben wir mehr über die Bedürfnisse der Menschen in wasserarmen Regionen gelernt - deshalb haben wir unsere interne Strategie im Hinblick auf die Wasserqualität und -quantität an diesen Umstand angepasst.

Wir haben weitere Fortschritte bei der Entwicklung und Einführung von Produkten gemacht, die weniger Wasser benötigen. Mithilfe unserer patentierten SmartFoam-Technologie in unserem Sunlight 2-in-1 Handwaschmittel und dem RIN Waschmittel-Stück kann die Hälfte des Wassers beim Spülen eingespart werden. Damit wird der Waschvorgang für die Verbraucher in wasserarmen Ländern einfacher und schneller. Diese Innovation hat den Marktanteil von Sunlight, Teil unserer globalen Marke Surf, in Südafrika gesteigert.

Im Jahr 2016 haben wir unser Suvidha Hygiene Center in Indien eröffnet. In einem der größten Slums von Mumbai gelegen bietet das Zentrum mehr als 1.500 Menschen sauberes Trinkwasser, sanitäre Einrichtungen und Hygienedienstleistungen auf Bezahlbasis sowie eine Wäscherei und Waschgelegenheiten. Das Zentrum nutzt die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Frischwasser wird zunächst zum Baden, Händewaschen und Wäschewaschen verwendet. Das Abwasser aus diesen Tätigkeiten wird dann für die Toilettenspülung verwendet.

Dieses Geschäftsmodell bietet die Möglichkeit, neue Märkte, Investitionen und Innovationen zu erschließen, wobei gleichzeitig die Bedürfnisse der Verbraucher erfüllt werden. Darüber hinaus trägt es zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) - insbesondere des SDG 6 für sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen - bei.

Mit insgesamt 18 Zentren bis Ende 2017 haben wir auch unsere Sunlight Water Centres in Nigeria weiter ausgebaut.

*Unsere Umweltziele werden auf der Basis des Jahres 2010 und „pro Verbraucheranwendung“ ausgedrückt. Eine Verbraucheranwendung ist eine einzelne Anwendung oder Portion eines Produktes. Der Bericht umfasst unsere fünf Unterkategorien, die Wasser verbrauchen (Wäsche, Haarpflege, Mundpflege, Hautreinigung und Haushaltsprodukte), in sieben wasserarmen Ländern: China, Indien, Indonesien, Mexiko, Südafrika, die Türkei und die USA.

Unabhängig geprüft von PwC


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Legende
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Unsere Ziele

Unter Unabhängige Prüfung finden Sie weitere Informationen zum Prüfungsprogramm des Unilever Sustainable Living Plans.

Reduzierung der Wasserentnahme durch Produktionsstätten

  • Die Wasserentnahme unseres globalen Fabriknetzes wird trotz eines deutlich höheren Produktionsvolumens bis 2020 auf oder unter das Niveau von 2008 sinken.

Dies entspricht einer Reduzierung von rund 40 Prozent pro produzierte Tonne.

Verglichen mit 1995 ist das eine Verringerung von 78 Prozent pro produzierte Tonne, was einer gesamten Reduzierung um 65 Prozent entspricht.

Wir werden uns insbesondere auf Fabriken an wasserarmen Standorten konzentrieren.

Im Jahr 2017 wurden im Vergleich zu 2008 19,8 Mio. Kubikmeter weniger Wasser entnommen (eine Reduzierung von 39 Prozent† pro produzierte Tonne).

Verglichen zu 1995 entspricht dies in absoluten Zahlen einer Reduzierung von 77,4 Prozent.


  • Alle neu gebauten Produktionsstätten haben das Ziel einer um mehr als die Hälfte geringeren Wasserentnahme im Vergleich zu 2008.

2017 haben neue Fabriken in der Türkei, Vietnam, Indien und Iran die Produktion aufgenommen. Sobald diese in vollem Umfang operativ sind, soll für die Produktion im Vergleich zu 2008 höchstens die Hälfte des Wassers entnommen werden.


UNSERE AKTIVITÄTEN

Seit 1995 haben wir die Gesamtmenge des für die Produktion entnommenen Wassers um mehr als drei Viertel reduziert.

Im Jahr 2017 haben wir trotz des höheren Produktionsvolumens im Vergleich zu 2008 eine Reduktion von 39 Prozent pro produzierte Tonne erreicht. Das entspricht einer Einsparung von rund 2,6 Litern Wasser für jeden Menschen auf der Erde.

Dieser Fortschritt beruht auf kontinuierlichen Verbesserungsinitiativen an allen Standorten zur Reduzierung, Wiederverwendung und Wiederaufbereitung von Wasser. Wir setzen dafür kostengünstige und kostenfreie Techniken ein, ändern unsere Verhaltensweisen und haben ein Investitionsprogramm speziell für die Wassernutzung ins Leben gerufen.

Im Rahmen unserer globalen Wasserstrategie verfolgen und treiben wir die Verbesserung unserer Wasserbilanz weiter voran. Der geringere Wasserverbrauch hat sich finanziell deutlich ausgezahlt, reduziert unsere Abhängigkeit von den Wasserressourcen und unterstützt Prozessinnovationen.

Nachhaltige Wassernutzung in der Produktion

Reduzierung des Wasserverbrauchs bei der Wäsche

Wir werden den Wasserbedarf durch folgende Maßnahmen verringern:


  • Bis 2020 Versorgung von 50 Millionen Haushalten in wasserarmen Ländern mit Waschmitteln, die weniger Wasser verbrauchen, aber hervorragende Ergebnisse liefern.

Im Jahr 2016 wurden One Rinse Produkte für 4,9 Milliarden Wäschen in über 59 Millionen Haushalten weltweit eingesetzt.


Unsere Aktivitäten

Obwohl wir unser Ziel vorzeitig erreicht haben, sind wir noch immer bemüht, weitere Haushalte in wasserarmen Ländern zu erreichen. Unsere Comfort One Rinse Produkte sind in Brasilien, Kambodscha, Indien, Indonesien, den Philippinen, Thailand und Vietnam erhältlich - alles Länder mit Wasserknappheiten.

Im Jahr 2013 starteten wir eine Partnerschaft mit dem vietnamesischen Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt, um das Bewusstsein für Wasserknappheit in ländlichen Gebieten zu schärfen, die Menschen anzuhalten, ihre Waschgewohnheiten zu ändern, und zu zeigen, wie die Verwendung von Comfort One Rinse dazu beitragen kann, den Wasserverbrauch zu reduzieren. Diese Kampagne fand vor allem in den Jahren 2016 und 2017 Anklang, als Vietnam die schlimmste Dürre seit 100 Jahren erlebte.

Allein im Jahr 2017 führte unsere Comfort One Rinse-Kampagne dazu, dass die Menschen ihren eigenen Wasserverbrauch reduzieren und Wasser für die von der Dürre betroffenen Regionen spenden konnten, womit 14 Millionen Menschen in ganz Vietnam erreicht wurden.

Intelligente wassersparende Produkte für wasserarmes Leben

Reduzierung des Wasserverbrauchs in der Landwirtschaft

  • Gemeinsam mit unseren Lieferanten und Partnern werden wir umfassende Pläne entwickeln, um den Wasserverbrauch beim Anbau unserer Nutzpflanzen in wasserarmen Ländern zu reduzieren.

Das Wassermanagement ist ein integraler Bestandteil unseres Sustainable Agriculture Codes. Nahezu 100 Prozent unserer Gemüselieferanten einschließlich der Tomatenlieferanten befolgen nun unseren Kodex. Beim Einsatz von Bewässerungen verfügen nahezu alle über Wassermanagementpläne und informieren über das in der Bewässerung eingesetzte Wasser.


Unsere Aktivitäten

Als Teil der Umsetzung unseres Sustainable Agriculture Code (PDF | 762 KB) (PDF | 2MB) erheben wir seit 2011 Bewässerungsdaten von unseren Lieferanten. Für die wichtigsten Nutzpflanzen wie Gemüse und Tomaten haben wir jetzt eine Abdeckung von beinahe 100 Prozent erreicht.

Ein wichtiger Schritt in unserem nachhaltigen Beschaffungsprogramm wird die Einführung des überarbeiteten Sustainable Agriculture Code im Jahr 2018 sein, der Leitlinien zu allen Aspekten einer Climate Smart Agriculture sowie dem Wassermanagement enthält. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft werden in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich ausfallen. Im Jahr 2018 werden wir detaillierte Studien in Auftrag geben, um zu untersuchen, wo das Klimarisiko für die verschiedenen Nutzpflanzen, die wir kaufen, am höchsten ist. Durch sie werden wir verstehen, auf welche Bereiche wir unsere Anstrengungen konzentrieren müssen, um Lieferanten und Landwirten bei der Anpassung an den Klimawandel und der Eindämmung des Klimawandels zu unterstützen.

Um die Landwirte bei ihrem Verständnis für das Wassermanagement in ihrem Betrieb weiter zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit der Cool Farm Alliance einen Online-Wasserverbrauchs-Rechner entwickelt. Diese Funktion wird 2018 in Betrieb gehen und den CO2-Rechner und das Tool zur Bewertung der Wirksamkeit der Biodiversität ergänzen.

Zusammenarbeit mit Lieferanten und Landwirten im Wassermanagement
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