Der Unilever Sustainable Living Plan

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Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Treibhausgase

Treibhausgase

Dürren, Überschwemmungen, Ernteausfälle, zerrüttete und vertriebene Gemeinschaften und belastete Volkswirtschaften - die Gefahren des Klimawandels sind erheblich und erfordern schnelles Handeln. Die Reaktion auf den Klimawandel stellt uns vor große Herausforderungen, bietet aber auch enorme Chancen.

Maßnahmen in Bezug auf den Klimawandel sind eine Notwendigkeit – aber auch eine Chance für das Wachstum unseres Unternehmens, sofern wir die Chancen innerhalb unserer Wertschöpfungskette nutzen.

Wir möchten unseren Beitrag zu den globalen Anstrengungen für eine CO2-neutrale Wirtschaft leisten und setzen daher verstärkt auf erneuerbare Energien, damit unsere Operationen bis 2030 eine positive CO2-Bilanz erreichen. Darüber hinaus haben wir uns das wissenschaftlich fundierte Ziel* gesetzt, die Treibhausgasbelastung (THG) unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus bis 2030 zu halbieren.**

Dieser THG-Grundpfeiler unseres Unilever Sustainable Living Plans (USLP) leistet einen Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), und zwar insbesondere für: Bezahlbare und saubere Energie (SDG 7); Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13) und Leben an Land (SDG 15).

Unsere Strategie

Wir wollen, dass ein geringer CO2-Ausstoß die neue Normalität wird, deshalb ergreifen wir Maßnahmen, um die Treibhausgasbelastung in unserer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

Eliminating fossil fuels in manufacturing

Maßnahmen in unserer Wertschöpfungskette

Nach Abschluss des Übereinkommens von Paris, treiben fast 200 Länder Klimaschutzreformen voran, wodurch bis 2030 Chancen für umweltfreundliche Investitionen im Wert von rund 23 Billionen Dollar entstehen werden. Der Schlüssel für die Entwicklung von einer Infrastruktur, die derzeit zu viel CO2 produziert, hin zu einer geringen CO2-Emission besteht in einem Systemwandel. Die Risiken des Klimawandels bestehen über Ländergrenzen, Kontinente, Industrien und Gesellschaften hinweg. SDG 17 – Partnerschaften zum Erreichen der Ziele - ist entscheidend, um Fortschritte für die anderen 16 SDGs zu erreichen. Alle Unternehmen, Regierungen und Bürger müssen Verantwortung übernehmen. Einen grundlegenden Systemwandel erreichen wir aber nur gemeinsam, weshalb für uns die Förderung von Projekten und Zusammenarbeit mit anderen von höchster Priorität ist.

Deswegen arbeiten wir an Themen, die sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstrecken – von der Bekämpfung der Abholzung und der Verbesserung der CO2-Bilanz unserer landwirtschaftlichen Lieferkette bis hin zur Entwicklung von mehr Produkten für den persönlichen Gebrauch mit einer geringeren Treibhausgasemission.

27 Prozent unserer Treibhausgasemissionen stammen aus Rohstoffen für Inhaltsstoffe und Verpackungen. Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft werden in den verschiedenen Regionen der Welt unterschiedlich ausfallen. Ein wichtiger Schritt in unserem nachhaltigen Beschaffungsprogramm ist die Einführung des überarbeiteten Sustainable Agriculture Code im Jahr 2018, der Leitlinien zu allen Aspekten einer Climate Smart Agriculture enthält.

Im Zentrum unserer Wertschöpfungskette stehen unsere eigenen Fabriken und Standorte – die Bereiche unserer geschäftlichen Aktivitäten, über die wir die größte Kontrolle haben. Wir haben uns verpflichtet, bis zum Jahr 2030 CO2-positiv zu werden. Das bedeutet, dass wir 100 Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen werden - und wir werden mehr erneuerbare Energie erzeugen, als wir für unsere eigenen Aktivitäten benötigen. Diesen Überschuss werden wir den Märkten und Gemeinden, in denen wir tätig sind, zur Verfügung zu stellen.

Technologie und Innovation spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung des Klimawandels und erschließen Chancen für Unternehmen, die in einer CO2-armen Wirtschaft agieren werden. Über 60 Prozent unserer Treibhausgasbelastung entstehen, wenn Verbraucher unsere Produkte zu Hause verwenden. Zum Ausgleich nutzen wir unser Wissen und unsere Ressourcen für Innovationen sowie Forschung und Entwicklung, um den Menschen Produkte zu bieten, die sie gerne benutzen und die gleichzeitig weniger Treibhausgase produzieren.

Die Taskforce on Climate-Related Financial Disclosures (TCFD) 

Immer mehr Investoren verlangen Informationen darüber, wie Unternehmen auf die Auswirkungen des Klimawandels reagieren. Und wir sind uns bewusst, wie wichtig es ist, klimabedingte Risiken und Chancen offenzulegen. Die Umsetzung der TCFD-Empfehlungen ist ein wichtiger Schritt, um angesichts der Marktkräfte eine effiziente Kapitalallokation zu ermöglichen und einen reibungslosen Übergang zu einer CO2-armen Wirtschaft zu fördern.

Alle unsere geschäftlichen Aktivitäten sind vom Klimawandel betroffen und viele unserer USLP-Aktivitäten befasst sich damit. Wir haben klimabezogene Offenlegungen in unseren Jahresbericht und die Rechnungslegung 2017 sowie in die Bereiche Reduzierung der Umweltbelastung -Treibhausgas, Wasser, Abfall , und Nachhaltige Beschaffung – unseres Sustainable Living Report 2017 aufgenommen.

Unser Ansatz  

Der Grundpfeiler unseres Engagements ist die Halbierung der Treibhausgasbelastung unserer Produkte über ihren gesamten Lebenszyklus bis 2030. Dieses Ziel ist wissenschaftlich fundiert und wird wiederum durch unsere wissenschaftlich fundierten Ziele bezüglich unserer positiven CO2-Bilanz unterstützt. Nach dem Übereinkommen von Paris werden sie als „in Übereinstimmung mit der erforderlichen Reduzierung des CO2-Ausstoßes, um den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen“*** definiert.

Um die finanziellen Risiken des Klimawandels für unsere geschäftlichen Aktivitäten besser zu verstehen, haben wir eine umfassende Bewertung der Auswirkungen einer globalen Erwärmung von 2 °C und 4 °C für das Jahr 2030 durchgeführt. In jedem dieser Szenarien haben wir auf Grundlage von vorhandenen internen und externen Daten die wesentlichen Auswirkungen auf das Geschäft von Unilever identifiziert. Den Klimarisiken, die sich aus den Ergebnissen der Szenarioanalyse herleiten, begegnen wir mit geeigneten Maßnahmen. Wir profitieren jedoch auch von den Chancen, die sich aus diesen Veränderungen für unsere gesamte Wertschöpfungskette ergeben.

Die wesentlichen Auswirkungen des Szenarios mit einem Temperaturanstieg von 2°C sind:

  • In wichtigen Ländern wird eine Preisbelastung für CO2-Emissionen eingeführt, sodass sowohl die Herstellungskosten als auch die Kosten für Rohstoffe wie Milchbestandteile und die in Verpackungen verwendeten Metalle steigen.
  • Es werden Vorgaben für Null-Nettoabholzungen eingeführt und der Wandel hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft wird Druck auf landwirtschaftliche Produktion ausüben, wodurch die Preise für bestimmte Rohstoffe steigen werden.

Die wesentlichen Auswirkungen des Szenarios mit einem Temperaturanstieg von 4°C sind:

  • Eine chronische und akute Wasserverknappung verringert die landwirtschaftliche Produktivität in einigen Regionen und erhöht die Rohstoffpreise.
  • Die zunehmende Häufigkeit extremer Wetterereignisse (Stürme und Überschwemmungen) führt zu vermehrten Störungen in unseren Produktions- und Vertriebsnetzen.
  • Temperaturanstieg und extreme Wetterereignisse reduzieren die wirtschaftliche Aktivität und verlangsamen das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP), sodass das Umsatzvolumen sinkt.

Dieser Szenarioanalysen bestätigen, wie wichtig es ist, weiter daran zu arbeiten, die maßgeblichen Zusammenhänge zwischen dem Klimawandel und unseren geschäftlichen Aktivitäten zu verstehen. Wir müssen über Aktionspläne zur Minimierung dieser Risiken verfügen und das Unternehmen auf das zukünftige Umfeld vorbereiten, in dem wir tätig sein werden.

Wir setzen auf einen kombinierten Ansatz, um dem Klimawandel durch Änderungen in unserem Unternehmen zu begegnen. Einerseits zielt er darauf ab, Emissionen zu reduzieren, über die wir die meiste Kontrolle haben, während wir andererseits gemeinsame Anstrengungen unternehmen und Projekte unterstützen, um die umfassenden Systemänderungen durchzusetzen, die zum Erreichen einer CO2-armen Welt erforderlich sind. Unsere Arbeit umfasst:

Unser Ziel  

Bis 2030** werden wir die Treibhausgasemission unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus halbieren.

Darüber hinaus werden unsere eigenen Operationen bis 2030 CO2-positiv werden, indem wir fossile Brennstoffe aus unserem Energiemix eliminieren und auf 100 Prozent erneuerbare Energien umstellen. Wir beabsichtigen auch, die Erzeugung von mehr erneuerbarer Energie zu fördern, als wir verbrauchen, um den Überschuss den Märkten und Gemeinden, in denen wir tätig sind, zur Verfügung zu stellen. nsume, making the surplus available to the markets and communities where we operate.

Unser Fortschritt

Wir konnten die CO2-Emission in unseren Produktionsstätten für jede Tonne produzierter Ware um 47 Prozent reduzieren und haben die Entwicklung von Produkten mit geringerem THG-Ausstoß fortgesetzt, dennoch ist die Treibhausgasbelastung unserer Produkte seit 2010 um ca. 9 Prozent gestiegen.**

Das bereinigte Umsatzwachstum lag im gleichen Zeitraum bei 33,1 Prozent. Das zeigt, dass wir tatsächlich in der Lage sind, die Treibhausgasbelastung in der Wertschöpfungskette von unserem Geschäftswachstum zu entkoppeln. Der Anstieg der Treibhausgasemission pro Verbraucheranwendung ist hauptsächlich auf die Akquisitionen von Haarpflege-Produkten und Duschgels im Bereich Körperpflege zurückzuführen.

Künftige Herausforderungen 

Die Dynamik von Klimaschutzmaßnahmen nimmt weiter zu. Immer mehr Investoren berücksichtigen in ihren Entscheidungen die CO2-Resilienz. Aufgrund einer Untersuchung, die wir 2016 durchgeführt haben, bevorzugen die Verbraucher zunehmend nachhaltige Unternehmen und Produkte. Wir glauben, dass der Übergang zu einem CO2-ärmeren Modell für Wirtschaft und Gesellschaft möglich ist - aber es gibt zweifellos Herausforderungen.

Die Menge der verfügbaren Quellen für erneuerbare Energien steigt und die Kosten sinken rapide. Aber ein Großteil der weltweiten Infrastruktur beruht nach wie vor auf fossilen Brennstoffen. Das bedeutet zum Beispiel, dass der für die Warmwasserbereitung verwendete Strom wesentlich zu den Treibhausgasemissionen beiträgt – und das gilt natürlich auch für das von unseren Verbrauchern verwendete Warmwasser.

Um unser Ziel zu erreichen, die Treibhausgasemission unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus bis 2030 zu halbieren, sind wir von einer Vielzahl externer Faktoren abhängig, so z. B. von der Energieeffizienz von Verbrauchsgeräten, der CO2-Bilanz der privaten Energieversorgung sowie dem Verbraucherverhalten.

Wir sind davon überzeugt, dass die Preisbelastung für CO2-Emissionen ein grundlegender Bestandteil der globalen Reaktion auf den Klimawandel sein muss, denn ohne sie wird die Welt ihre Klimaziele wahrscheinlich nicht erreichen. Wir haben Forderungen nach Abgaben für CO2-Emissionen öffentlich unterstützt und sind Mitglied der Caring for Climate Campaign von UN Global Compact (UNGC) sowie der Carbon Pricing Leadership Coalition, die von der Weltbank organisiert wird. Wir haben die Business Leadership Criteria der UNGC zur Preisbelastung von CO2-Emissionen umgesetzt und unseren internen Preis für CO2 im Jahr 2018 auf 40 Euro pro Tonne erhöht.

*Zwei unserer Ziele wurden 2017 von der Science Based Targets Initiative (SBTi) genehmigt. 2010 haben wir unser erstes wissenschaftlich fundiertes Ziel für die Halbierung der Treibhausgasemissionen unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus bis 2030 aufgestellt. Das zweite wissenschaftlich fundierte Ziel haben wir 2015 definiert: Wir wollen bis 2030 unsere gesamte Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen.

** Die Grundlage für unsere Umweltziele ist das Jahr 2010, sie werden „pro Verbraucheranwendung” ausgedrückt. Eine Verbraucheranwendung ist eine einzelne Anwendung oder Portion eines Produktes.

***Wie im Fünften Sachstandsbericht des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC AR5) beschrieben.

Unabhängig geprüft von PwC


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Ziele & Fortschritte

Wir haben das ehrgeizige Ziel, die Treibhausgasemission der von den Verbrauchern genutzten Produkte unserer Wertschöpfungskette zu halbieren.


Treibhausgase (THG)
Unser Ziel

Bis 2030 Halbierung der Treibhausgasbelastung unserer Produkte über den gesamten Lebenszyklus*.

Unser Fortschritt

Im Jahr 2017 hat sich unsere Treibhausgasbelastung pro Verbraucheranwendung seit 2010 um rund 9 Prozent erhöht.*

Unsere Aktivitäten

2017 konnten wir in unseren Produktionsstätten bei jeder Tonne produzierter Ware unsere CO2-Emissionen im Vergleich zu 2008 um 47 Prozent reduzieren. Wir haben auch den Einsatz erneuerbarer Energien in der Produktion erhöht; im Jahr 2017 stieg er auf 33,6 Prozent gegenüber 15,8 Prozent im Jahr 2008. Zusätzlich stammten 65 Prozent des gesamten in der Produktion eingesetzten Netzstroms aus erneuerbaren Quellen.

Seit der Einführung unseres Plans im Jahr 2010 haben wir viel darüber gelernt, auf welche Bereiche wir Einfluss nehmen können, auf welche nicht und welche weitergehendere Maßnahmen von anderen Akteuren erfordern. Dazu gehört zum Beispiel, dass der Anteil an erneuerbaren Energien in den Stromnetzen recht langsam zunimmt. Dennoch erfolgt eine Entwicklung in die richtige Richtung, was uns wiederum dabei helfen wird, die Treibhausgasemission unserer Produkte bis 2030 zu halbieren.

Um auch einen eigenen Beitrag zu leisten, haben wir uns das Ziel gesetzt, unsere Operationen bis 2030 „CO2-positiv“ zu machen. Dazu gehört, dass wir bis dahin unsere gesamte Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen und den Märkten und Gemeinden, in denen wir tätig sind, überschüssige erneuerbare Energie zur Verfügung stellen.

Die Treibhausgasemission unserer Produkte ist jedoch seit 2010 um 9 Prozent gestiegen.* Das bereinigte Umsatzwachstum lag im gleichen Zeitraum bei 33,1 Prozent. Das zeigt, dass wir tatsächlich in der Lage sind, die Treibhausgasemission der Wertschöpfungskette von unserem Geschäftswachstum zu entkoppeln.

Der Anstieg der Treibhausgasemission pro Verbraucheranwendung ist hauptsächlich auf die Akquisitionen von Haarpflege-Produkten und Duschgels im Bereich Körperpflege zurückzuführen. Über 60 Prozent der Emissionen in unserer Wertschöpfungskette werden bei der Anwendung durch den Verbraucher hauptsächlich durch heißes Duschen verursacht und sind schwer zu beeinflussen.

* Unsere Umweltziele werden auf der Basis des Jahres 2010 und „pro Verbraucheranwendung“ ausgedrückt. Eine Verbraucheranwendung ist eine einzelne Anwendung oder Portion eines Produktes.

Unabhängig geprüft von PwC


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Unsere Ziele

Unter Unabhängige Prüfung finden Sie weitere Informationen zum Prüfungsprogramm des Unilever Sustainable Living Plans.

Erreichen einer CO2-positiven Produktion

  • Bis 2020 werden die CO2 -Emissionen aus den in unseren Werken genutzten Energien trotz deutlich höherer Produktionsvolumina auf oder unter dem Niveau von 2008 liegen.

Dies entspricht einer Reduzierung von rund 40 Prozent pro produzierte Tonne.

Verglichen mit 1995 wurden die CO2-Emissionen um 63 Prozent pro produzierte Tonne reduziert, das entspricht einer gesamten Reduzierung um 43 Prozent.

2017 sind im Vergleich zu 2008 1.218.554 weniger Tonnen CO2 aus dem Energieverbrauch angefallen (eine Reduzierung um 47 Prozent pro produzierte Tonne).

Verglichen zu 1995 entspricht dies in absoluten Zahlen einer Reduzierung von 69 Prozent.


Wir werden bis 2030 eine positive CO2-Bilanz in der Herstellung erreicht haben:


  • Bis 2030 werden wir 100 Prozent unserer Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen**.

2017 stammten 33,6 Prozent des in unseren Produktionsprozessen genutzten Stroms aus erneuerbaren Quellen, 2008 waren es noch 15,8 Prozent.


  • Bis 2020 werden wir unseren gesamten Strom aus erneuerbaren Energien beziehen.

2017 stammten 65 Prozent des in unseren Produktionsprozessen genutzten Netzstroms aus erneuerbaren Quellen.


  • Wir werden bis 2020 Kohle aus unserem Energiemix entfernen.

1,1 Millionen GJ (Gigajoule) der Energie für unsere Produktion wurden 2017 aus Kohle erzeugt. Im Verlaufe des Jahres nutzten 16 unserer Produktionsstätten Energie, die aus Kohle erzeugt wurde. Bis Ende 2017 waren es nur noch 12 Standorte.


  • Um unser Ziel einer positiven CO2-Bilanz bis 2030 zu erreichen, planen wir, mehr Energie zu generieren, als wir verbrauchen, und den Überschuss lokalen Märkten und Gemeinschaften zur Verfügung zu stellen.

2017 haben wir unsere Methodik dafür weiterentwickelt und wir werden in unserem Fortschrittsbericht 2018, Sustainable Living Report 2018, über die Ergebnisse berichten.


  • In allen neu gebauten Produktionsstätten verfolgen wir das Ziel einer weniger als halb so hohen Umweltbelastungen im Vergleich zu 2008.

2017 haben neue Fabriken in der Türkei, Vietnam, Indien und Iran die Produktion aufgenommen. Sobald diese in vollem Umfang operativ sind, soll im Vergleich zu 2008 höchstens die Hälfte der CO2-Emissionen durch den Energieverbrauch anfallen.


Unsere Aktivitäten

2017 haben wir die CO2-Emissionen aus Energie in unseren Produktionsstätten im Vergleich zu 2016 um 8,1 Prozent pro produzierte Tonne gesenkt. Im Vergleich zu 2008 sind das 47 Prozent. Damit haben wir unser Ziel bereits vier Jahre früher erreicht. 2017 sind im Vergleich zu 2008 1.218.554 weniger Tonnen CO2angefallen. Den Energieverbrauch haben wir 2017 um 2,8 Prozent pro produzierte Tonne und um 26 Prozent im Vergleich zu 2008 reduziert.

2015 haben wir unser neues Ziel einer positiven CO2-Bilanz bekannt gegeben. Es ersetzt unser bisheriges Ziel, 40 Prozent der Energie für unsere Operationen bis 2020 aus erneuerbaren Quellen zu beziehen. Ende 2017 stammte der Strom für 109 Produktionsstätten in 36 Ländern auf allen Kontinenten zu 100 Prozent aus zertifizierten erneuerbaren Quellen. 2017 haben wir 33,6 Prozent unseres globalen Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen gedeckt.

Wie unsere Operationen CO2-positiv werden

Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch Wäschewaschen

Reformulierung unserer Produkte, um die Treibhausgasemissionen bis 2012 um 15 Prozent zu senken.

Über 95 Prozent des verkauften Volumens unserer Waschpulver in unseren wichtigsten 14 Ländern wurden reformuliert. So konnten wir die Treibhausgasemissionen bis Ende 2012 um 15 Prozent reduzieren.

Wir arbeiten weiter an neuen Rezepturen, für die wir die Nutzung der Rohstoffe für unsere Pulver und Kapseln sowie den Herstellungsprozess optimieren.


Unsere Aktivitäten

Flüssige Waschmittel haben eine geringere Treibhausgasemission als Pulver. Wir treiben daher die Vermarktung von Flüssigwaschmitteln voran und auf den Märkten, auf denen Pulver, Tabs und Flüssigwaschmittel angeboten werden, wächst dieses Segment am schnellsten.

Wir bieten viele unsere Flüssigwaschmittel bereits als Konzentrat an, was die Treibhausgasemission weiter reduziert. Darüber hinaus liefern sie eine hervorragende Waschleistung auch bei niedrigen Temperaturen. Wir steigern auch die Anzahl unser Produkte mit festen Dosierungen, sodass die Verbraucher sie nicht über- oder unterdosieren können.

Weiterhin setzen wir uns dafür ein, Waschpulver mit geringeren Auswirkungen auf die Umwelt zu entwickeln. Dies tun wir zum Beispiel, indem wir Phosphate und Zeolith entfernen bzw. reduzieren, die hauptsächlich für die Treibhausgasemission verantwortlich sind. Wir haben bereits weltweit die Phosphate in 100 Prozent unserer Geschirrspülmitteln eliminiert und in unseren Waschpulvern um 90 Prozent reduziert. Damit konnten wir die Treibhausgasemissionen pro Verbraucheranwendung um bis zu 50 Prozent senken. Wir erforschen weiterhin Technologien, mit denen wir in Zukunft Null-Phosphat-Produkte herstellen können.

Innovationen zur Reduzierung von Treibhausgasen

Reduzierung der Treibhausgasemissionen durch den Transport

Bis 2020 werden die CO2 -Emissionen aus unserem globalen Logistiknetzwerk trotz erheblich höherer Volumina auf dem Niveau von 2010 oder darunter liegen. Das bedeutet eine Verbesserung unserer CO2 -Effizienz um 40 Prozent.

Dafür werden wir die zurückgelegten Lkw-Kilometer reduzieren, Fahrzeuge mit geringeren Emissionen verwenden, alternative Transportmöglichkeiten wie die Schiene oder Schiffe nutzen und die Energieeffizienz unserer Warenlager verbessern.

Seit 2010 konnten wir die CO2-Effizienz um 31 Prozent verbessern. 2017 haben wir im Vergleich zu 2016 eine Verbesserung der CO2-Effizienz um 6 Prozent erreicht. In absoluten Zahlen ist das ein Rückgang von 4 Prozent.1


Unsere Aktivitäten

Von 2010 bis 2017 konnten wir die CO2-Effizienz um 31 Prozent verbessern. Wir haben stetige Fortschritte gemacht, wobei einige unserer Marktbereiche ihre bisher signifikanteste Verbesserung der CO2-Effizienz erreichen konnten.

Es ist nach wie vor keine leichte Aufgabe, unsere Ziele für 2020 zu erreichen. Aber wir sind fest entschlossen und werden weiterhin auf unsere starken Fundamente aufbauen. Mithilfe von Innovationen und Bottom-up-Projekten zur CO2-Reduktion werden wir Best Practices austauschen, um die Effizienz unseres Logistiknetzwerks weiter zu steigern.

Wir nutzen zunehmend alternative Möglichkeiten wie die Schiene oder Schiffe, um unsere Waren zu transportieren. Für Transporte, die über die Straße erfolgen müssen, testen wir alternative Kraftstoffe wie Flüssigerdgas (LNG), Elektrofahrzeuge, neue Thermo-Technologien für die Kühlung und Wasserstofftechnologien. Wir arbeiten mit unseren Partnern zusammen, um die Einführung der oben genannten Technologien zu beschleunigen.

1 Die kumulierte Verbesserung seit 2010 wurde in unseren wichtigsten 14 Ländern gemessen, die jährliche Verbesserung in mehr als 50 Ländern.

Reduzierung der Transportemissionen

Reduzierung der THG-Emissionen durch Kühlung

Als größter Eiscremehersteller der Welt werden wir die Einführung von Gefrierschränken mit klimafreundlichen (Kohlenwasserstoff-) Kühlmitteln beschleunigen. Bei der Einführung unseres Plans im November 2010 hatten wir bereits 450.000 Gefrierschränke mit dem neuen Kühlmittel gekauft.



  • Bis 2015 hatten wir weitere 850.000 Gefrierschränke mit dem neuen Kühlmittel aufgestellt.

2013 hatten wir unser Ziel, 850.000 klimafreundliche Gefrierschränke aufzustellen, mit einer Gesamtzahl von 1,5 Millionen bereits deutlich übertroffen.

2017 ist diese Zahl auf 2,6 Millionen Gefrierschränke mit Kohlenwasserstoff-Kühlmittel angestiegen.


Unsere Aktivitäten

Die klimafreundlichen Kohlenwasserstoff (KW)-Kältemittel, die wir in unseren Gefrierschränken verwenden, haben einen deutlich geringeren Einfluss auf die Erderwärmung als die bisher verwendeten Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), die eine tausendmal größere Wirkung auf die globale Erwärmung haben als die äquivalente Menge an CO2. Allein der Kältemittelwechsel macht unsere Gefrierschränke in etwa 10 Prozent energieeffizienter. Bis Ende 2017 hatten wir etwa 2,6 Millionen klimafreundlichere Gefrierschränke erworben.

Wir werden fortfahren, klimafreundliche KW-Geräte anzuschaffen und sie energieeffizienter zu machen. Im Jahr 2017 waren unsere neu gekauften Gefrierschränke um 50 Prozent energieeffizienter als 2008, wobei die energieeffizientesten Modelle noch sparsamer waren. Wir arbeiten an Innovationen, um die Energieeffizienz von Tiefkühltruhen weiter zu verbessern. Wir testen unter anderem den Einsatz von Solarmodulen für den Betrieb unserer Geräte.

Klimafreundliche Gefriergeräte

Reduzierung des Energieverbrauchs in unseren Büros

Bis 2020 werden wir die von uns eingekaufte Energie (kWh) pro Büronutzer in unseren wichtigsten 21 Ländern im Vergleich zu 2010 halbieren.

30 Prozent weniger eingekaufte Energie (kWh) pro Büronutzer seit 2010.


Unsere Aktivitäten

Wir haben uns mit der Reduzierung des Energieverbrauchs an den einbezogenen Standorten bis 2020 ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. Im Jahr 2017 verzeichneten wir einen leichten Anstieg des gesamten Energieeinkaufs und einen Rückgang der Nutzerzahlen an unseren einbezogenen Standorten. Wir haben weiter an Energieeffizienzprogrammen an unseren Standorten gearbeitet und viele davon sind im Jahr 2017 effizienter geworden.

Doch der Energiebedarf unserer Rechenzentren und unserer Forschungs- und Entwicklungsstandorte (F&E), die rund die Hälfte unseres Energiebedarfs ausmachen, stellt eine große Herausforderung dar. Im Jahr 2017 konnten wir den Gesamtenergieverbrauch beider Rechenzentren um 7 Prozent senken, aber der gestiegene Bedarf an anderen Standorten hat den prozentualen Rückgang pro Nutzer im Vergleich zum Jahr 2016 erhöht. Die F&E-Standorte testen Pilotanlagen, die eher dem Fabrikbetrieb ähneln, und der Energiebedarf für diese Prozesse ist nicht an das Personal gekoppelt.

Wir haben durch den Einsatz von PC-Power-Management-Tools weiter Energie gespart. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Optimierung unserer Gebäudemanagementsysteme und die Einführung von LED-Beleuchtung in einigen unserer Büros, um unseren Energieverbrauch zu senken.

Wir untersuchen auch die Auswirkungen unserer Energieeinkaufsentscheidungen auf den CO2-Ausstoß. Im Jahr 2017 kauften 42 Prozent unserer einbezogenen Standorte Strom aus zertifizierten erneuerbaren Quellen. Zusätzlich sind unsere Büros im Zentrum von London und Surrey durch den Kauf von zertifiziertem, erneuerbarem Gas nun klimaneutral. Obwohl es schwierig ist, den Energieeinkauf pro Nutzer zu reduzieren, reduzieren wir doch kontinuierlich die Treibhausgasemissionen unserer Büros.

Reduzierung der Auswirkungen unserer Büro

Weniger Dienstreisen

Wir investieren in fortschrittliche Systeme für Videokonferenzen, um die Kommunikation zu erleichtern und gleichzeitig die Zahl der Dienstreisen zu reduzieren. Bis 2011 sollte dieses Netzwerk mehr als 30 Länder umfassen.

Ende 2011 waren 54 Länder abgedeckt.


UNSERE AKTIVITÄTEN

Wir haben weiterhin in die Implementierung von Skype for Business sowie in fortschrittliche Videofunktionen investiert, um unseren Reiseaufwand zu reduzieren.

Unser fortschrittliches Videokonferenzsystem Video Presence wird für über 950 Meetings pro Monat in allen Unilever Niederlassungen weltweit eingesetzt. Wir verfügen über Videokonferenzeinrichtungen in 90 Ländern. Dies reduziert erheblich unseren Bedarf an Reisen zu Meetings und unsere CO2-Emissionen. Es bietet klare Vorteile wie Kosten- und Zeitersparnis für das Unternehmen und weniger ermüdende Reisen für unsere Mitarbeiter.

Um die Treibhausgasemissionen unserer Mitarbeiter weiter zu reduzieren, haben wir Mitteilungen über die Vorteile des Einsatzes von Video Presence bei der Buchung von Flügen über unser Reisebuchungssystem eingeführt. Dies regt die Mitarbeiter dazu an, nur noch in wirklich notwendigen Fällen zu reisen.

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