1. Home
  2. ...
  3. Der Unilever Sustainable Living Plan
  4. Fairness am Arbeitsplatz

Der Unilever Sustainable Living Plan

Gehe zu

Der Unilever Sustainable Living Plan

Steigerung von Gesundheit und Wohlbefinden

Fairness am Arbeitsplatz

Fairness am Arbeitsplatz

Bei Fairness am Arbeitsplatz geht es darum, die Rechte all derer zu schützen, die mit uns arbeiten.

Millionen von Menschen arbeiten in unserem Unternehmen und der erweiterten Lieferkette. Sie helfen uns, Produkte herzustellen, die von Milliarden Menschen genutzt werden. Für uns geht es beim Thema Fairness am Arbeitsplatz vor allem darum, ihre Menschenrechte zu schützen – überall, wo wir agieren, und in allem, das wir tun.

Wir sind der Meinung, dass ein Unternehmen nur in Gesellschaften erfolgreich sein kann, in denen Menschenrechte geschützt, gefördert und ausgebaut werden. Wir sind der Meinung, dass es für ein gesundes, nachhaltiges und faires Unternehmen unerlässlich ist, die Menschenrechte zu schützen und zu fördern. Das ist auch grundlegend für die Beziehungen zu unseren Mitarbeitern, Lieferanten und Geschäftspartnern. Diese Überzeugung manifestiert sich im gesamten Unilever Sustainable Living Plan und im Sustainable Living Report in den Bereichen Nachhaltige Beschaffung, Chancengleichheit für Frauen und inklusives Unternehmen .

Mit den Maßnahmen, die wir in diesem Bericht im Abschnitt „Fairness am Arbeitsplatz“ beschreiben, hoffen wir, einen Beitrag zum Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) zu leisten, vor allem aber zu den SDGs: Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3), Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8) und Weniger Ungleichheiten (SDG 10). SDG 17 – Zusammenhalt zum Erreichen der Ziele – ist die Voraussetzung zum Erreichen der anderen 16 Ziele. Lesen Sie in unserem Menschenrechtsbericht (PDF | 10MB), wie wir mit unseren Maßnahmen auch andere UN-Nachhaltigkeitsziele fördern.

Durch Partnerschaften und kontinuierliche Verbesserungen wollen wir faire Arbeitsbedingungen für alle Menschen schaffen, mit denen wir zusammenarbeiten.

Unsere Strategie

Wir wollen die Fairness am Arbeitsplatz verbessern, indem wir die Menschenrechte in unseren Arbeitsprozessen und entlang der Lieferketten schützen und fördern.

Worker on production line

Warum uns Fairness am Arbeitsplatz so wichtig ist

Wir möchten soziale Verbesserungen erzielen und gleichzeitig das Unternehmenswachstum vorantreiben – das ist grundlegend für unser Engagement als Unternehmen. Fairness am Arbeitsplatz ist wesentlich, um das Vertrauen der Menschen in unser Unternehmen zu festigen, außerdem hängen davon unsere Betriebslizenz und der Ruf des Namens Unilever und unserer Marken ab. Fairness am Arbeitsplatz trägt zur Geschäftskontinuität bei, hilft uns, gute Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig zu binden, steigert die Produktivität und schafft langfristig Werte für unsere Aktionäre. Wir haben uns verschiedene Ziele gesetzt, um die Menschenrechte zu fördern und die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter zu schützen.

Einhalten von Menschenrechten

Wir möchten die Menschenrechte auf drei Arten wahren und fördern:

  • In unseren Operationen durch die Durchsetzung unserer Werte und Standards.
  • In unseren Beziehungen zu unseren Lieferanten und anderen Geschäftspartnern.
  • Durch die Zusammenarbeit in externen Initiativen wie dem UN Global Compact, dem Consumer Goods Forum oder dem Institute of Human Rights and Business, um nur einige Beispiele zu nennen.

Wir konzentrieren uns auf die „dringendsten“ Menschenrechtsthemen, die durch unsere Geschäftstätigkeit und Handelsbeziehungen am stärksten gefährdet sind.

Wir halten uns bei all unseren Geschäftstätigkeiten an die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte, die wir 2011 implementiert haben. Die Leitprinzipien bilden die Grundlage für unsere eigenen hohen Standards für unternehmerisches Handeln: Sie helfen uns, systematische Menschenrechtsverletzungen zu erkennen und zu bekämpfen und mit anderen Unternehmen zusammenzuarbeiten und in einen offenen Dialog zu treten. Wir arbeiten weiter daran, unsere Richtlinien an die Leitprinzipien anzugleichen – beispielsweise indem wir unsere Geschäftsgrundsätze und unsere interne Personalrichtlinie für Respekt, Würde und faire Behandlung weiter stärken.

Unsere Richtlinien und Verhaltenskodizes gelten für alle, die Teil unserer Wertschöpfungskette sind – sowohl für unsere eigenen Mitarbeiter als auch für externe Mitarbeiter. In unserem Rahmen für faire Vergütung definieren wir die Prinzipien, die all unsere Geschäftsbereiche bis 2020 erfüllen müssen. Dazu zählt auch, dass alle Mitarbeiter bis 2018 eine garantierte feste Vergütung erhalten, die über dem Existenzminimum liegt. Lesen Sie mehr über Faire Vergütung.

Schutz von Gesundheit & Sicherheit

Ein wichtiger Bestandteil von Fairness am Arbeitsplatz ist die Verbesserung der Gesundheit und Sicherheit sowie des Wohlbefindens unserer Mitarbeiter. Wir arbeiten weiterhin hart an unserer „Vision Zero“ für das Verhalten unserer Mitarbeiter, die Gestaltung unserer Standorte und das Produktdesign. Unser Ziel ist: Keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Kraftfahrzeugunfälle, keine Unfälle bei unseren Prozessen und keine Toleranz für riskante Verhaltensweisen und Praktiken.

Ergänzt wird das durch unser Ziel, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen und zu verbessern, damit sie sicher und effizient arbeiten können. Zu diesem Zweck bieten wir Gesundheitsprogramme für unsere Mitarbeiter an, von denen sowohl sie als auch wir als Unternehmen profitieren. Unsere Strategie für Arbeits- und Gesundheitsschutz konzentriert sich auf die gezielte Förderung des geistigen und körperlichen Wohlbefindens unserer Mitarbeiter und der Prävention arbeitsbedingter Krankheiten.

Unser Ziel

Bis 2020 wollen wir die Fairness am Arbeitsplatz steigern, indem wir die Einhaltung der Menschenrechte in unseren Arbeitsprozessen und entlang der erweiterten Lieferketten verbessern. Wir entwickeln unsere Roadmap hierfür kontinuierlich weiter und fördern Best Practices. Wir werden Rahmenbedingungen für eine faire Vergütung schaffen und Mitarbeitern helfen, ihre Gesundheit (physisch und psychisch), ihre Ernährung und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Zugleich wollen wir die Anzahl der Unfälle und Verletzungen in unseren Fabriken und Büros reduzieren.

Unser Fortschritt

In der Erstausgabe unseres Menschenrechtsberichts (PDF | 5MB) im Jahr 2015 haben wir festgehalten, wie und warum wir die für uns wichtigsten acht Menschenrechtsthemen definiert haben. Darauf basierend haben wir die Menschenrechte in unseren Operationen und entlang unserer erweiterten Lieferkette mit besonderem Fokus auf den Rohstoffen und bestimmte Länder ins Zentrum unserer Anstrengungen gestellt. Unsere Fortschritte sind unserem zweiten Menschenrechtsbericht (PDF | 10MB) , zu entnehmen, den wir im Dezember 2017 veröffentlicht haben.

Im Jahr 2016 haben wir das für soziale Nachhaltigkeit zuständige Team in die Supply Chain Organisation integriert und ihm die Verantwortung für alle Menschenrechtsangelegenheiten in der Lieferkette übertragen. So war es uns möglich, 2017 mit diversen Umsetzungsmaßnahmen††, †† weiter an der Verbesserung der Menschenrechte zu arbeiten, wobei der Fokus auf den acht wichtigsten Menschenrechtsproblemen lag, die wir in unseren Menschenrechtsberichten 2015 und 2017 dokumentiert haben.

Zudem haben wir unsere Richtlinie für verantwortungsvolle Beschaffung (PDF | 9MB), aktualisiert, in der wir uns ausdrücklich dazu verpflichten, mit Lieferanten zusammenzuarbeiten, die uns Transparenz garantieren, Defizite beheben und kontinuierlich daran arbeiten, sich im Bereich nachhaltige Beschaffung zu verbessern. Im Jahr 2017 haben wir 55 Prozent†* unseres Einkaufsvolumens von Lieferanten bezogen, die sich zur Einhaltung der RSP verpflichtet haben. Gleichzeitig haben wir unsere Richtlinie für Geschäftspartner (PDF | 3MB) aktualisiert und an die RSP angeglichen. Außerdem haben wir unser erstes Statement zu moderner Sklaverei und Menschenhandel (PDF | 3MB), veröffentlich, wobei die zweite Ausgabe im Frühling 2018 erschien.

Im April 2017 haben wir neue Leitfäden für Fusionen, Akquisitionen und Joint Ventures aufgestellt. Diese helfen uns, in den folgenden Phasen die Einhaltung der Menschenrechte zu gewährleisten: Vorverhandlung, Due-Diligence-Prüfung, Vertragsverhandlung, Unternehmensführung nach Akquisition/Joint Venture.

We continued to make progress through our Framework for Fair Compensation (PDF | 449KB), which outlines how the various elements of our compensation packages deliver fair compensation. We increased our ambition on one particular element of the Framework – the principle of a living wage – by advancing our target from 2020 to 2018. We are using the Fair Wage Network to refine our understanding of living wages,and compare our lowest level employees' compensation against relevant living wage thresholds.

Durch unser „Lamplighter“ Programm zur Förderung der Mitarbeitergesundheit, unsere „Thrive“ Gesundheitsworkshops, unsere neuen „Purpose“ Workshops und unsere „Vision Zero“ Strategie konnten wir die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter weiter verbessern. Rund 75.000 Mitarbeiter in 74 Ländern haben bereits am „Lamplighter“ Programm teilgenommen und die Gesamtrate der erfassten Unfälle verbesserte sich auf 0,89 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden (Gesamtzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle).

Künftige Herausforderungen

Bei unseren Bemühungen, die Menschenrechte zu wahren und zu fördern, müssen wir immer auch die wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in den Ländern einbeziehen, in denen wir tätig sind. Die schnelle Veränderung des politischen Klimas weltweit führt zu neuen Menschenrechtsverletzungen oder verschärft bestehende Verstöße noch weiter.

Auch technologische Entwicklungen – Stichpunkt Vierte Industrielle Revolution – haben möglicherweise Auswirkungen auf die Menschenrechte. Der Einsatz von Technologien, insbesondere digitaler Technologien, kann uns dank größerer Transparenz dabei helfen, Menschenrechtsverletzungen aufzudecken, die nötigen Maßnahmen einzuleiten, Best Practices einzuführen und sie bestmöglich zu verhindern. Wir müssen jedoch auch sicherstellen, dass die technologische Entwicklung nicht die Rechte unserer Mitarbeiter gefährdet.

Doch auch die gravierendsten Menschenrechtsverletzungen wie Belästigung am Arbeitsplatz oder moderne Sklaverei müssen wir weiterhin bekämpfen.

Indem wir uns entlang der Wertschöpfungskette auf die wichtigsten Menschenrechte konzentrieren, stärken wir unser gesamtes Unternehmen. Dies hat für uns einen wichtigen moralischen aber auch wirtschaftlichen Wert. Wir werden weiterhin unsere internen Fähigkeiten und die Fähigkeiten unserer Lieferanten und anderer Geschäftspartner stärken, die Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen zu übernehmen und sie selbstständig zu bekämpfen. Wir unterstützten gerne immer strenger werdende Transparenzanforderungen, um positive grundlegende Veränderungen herbeizuführen.

Unabhängig geprüft von PwC

††PwC hat eine unabhängige Prüfung der Beschreibung unserer Umsetzungsmaßnahmen durchgeführt. In der Unilever Erstellungsgrundlage (PDF | 6MB) finden Sie genauere Maßnahmenbeschreibungen.

**2017 haben wir das Prüfverfahren zur Einhaltung der RSP geändert. Daher sind die Zahlen aus vergangenen Jahren nicht vergleichbar

Downloads

Menschenrechtsbericht 2017 (PDF | 10MB)


Expand for more on Fairness in the workplace

Ziele & Fortschritte

Mit unserem Grundpfeiler „Fairness am Arbeitsplatz“, der Teil des Unilever Sustainable Living Plans ist, haben wir uns zu Folgendem verpflichtet: Aktiver Schutz der Menschenrechte, faire Vergütung, Verbesserung von Gesundheit, Ernährung und Wohlbefinden unserer Mitarbeiter und Reduzierung von Verletzungen und Unfällen am Arbeitsplatz.

Fairness am Arbeitsplatz
Unser Ziel

Bis 2020 wollen wir die Fairness am Arbeitsplatz steigern, indem wir die Einhaltung der Menschenrechte in unseren Arbeitsprozessen und entlang der erweiterten Lieferketten verbessern. Wir entwickeln unsere Roadmap hierfür kontinuierlich weiter und fördern Best Practices. Wir werden Rahmenbedingungen für eine faire Vergütung schaffen und Mitarbeitern helfen, ihre Gesundheit (physisch und psychisch), ihre Ernährung und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Zugleich wollen wir die Anzahl der Unfälle und Verletzungen in unseren Fabriken und Büros reduzieren.

Unser Fortschritt

Dank diverser Umsetzungsmaßnahmen im Jahr 2017†† konnten wir weiter an der Verbesserung der Menschenrechte arbeiten, wobei der Fokus auf den acht wichtigsten Menschenrechten lag, die wir in unserem Menschenrechtsberichten 2015 und 2017 dokumentiert haben. Zur weiteren Unterstützung haben wir unsere für Menschenrechte zuständige Abteilung in die Supply Chain Organisation integriert. 55 Prozent†* unseres Einkaufsvolumens haben wir von Lieferanten bezogen, die sich zur Einhaltung unserer Richtlinie für verantwortungsvolle Beschaffung verpflichtet haben.

Dank unserem Rahmen für faire Vergütung (PDF | 449 KB) (PDF | 449KB), in dem wir erläutern, wie wir unsere Mitarbeiter mit den verschiedenen Bestandteilen der Vergütungspakete gerecht entlohnen, konnten wir weiterhin Fortschritte machen. Wir haben das Ziel der Zahlung eines festen Lohns an alle unsere 161.000 Mitarbeiter, der über dem Existenzminimum liegt, von 2020 auf 2018 vorgezogen.

Zahlreiche Standorte in 74 Ländern haben bereits am „Lamplighter“ Programm teilgenommen und die Gesamtrate der gemeldeten Unfälle ist auf 0,89† Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden gesunken, was eine Verbesserung zu 2016 darstellt. Mit Führungs- und Mitarbeiterschulungen zum Thema Prozesssicherheit verfolgen wir weiterhin unsere „Vision Zero“ Strategie.

Unsere Aktivitäten

Wir haben weiter an der Verbesserung der Menschenrechte mit Fokus auf den acht wichtigsten Menschenrechtsthemen gearbeitet, die durch unsere Geschäftsaktivitäten und Handelsbeziehungen besonders gefährdet sind und die wir in unserem Menschenrechtsbericht 2015 und 2017 beschrieben haben. Wir konzentrieren uns weiterhin auf die Beseitigung von Zwangsarbeit entlang unserer gesamten Lieferkette. Dazu führen wir Lieferantenaudits, Aufklärungsveranstaltungen und Schulungen durch. Mithilfe der Leadership Group for Responsible Recruitment und dem Consumer Goods Forum konnten wir auch bei der Beseitigung von Vermittlungsprämien für Arbeiter gute Fortschritte erzielen. Weiter sind wir Mitglied der Ethical Tea Partnership geworden, einer gemeinnützigen Organisation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen von Plantagenarbeitern und Kleinbauern einsetzt. Außerdem haben wir die Unilever Grundsätze zur Wahrung von Landrechten und den dazugehörigen Umsetzungsleitfaden erstellt.

Eine schnell wachsende Zahl an Lieferanten setzt unsere Richtlinie für verantwortungsvolle Beschaffung um und wir prüfen und verbessern das Programm seit seiner Einführung im Jahr 2014 stetig. Wir nutzen unsere Erkenntnisse, um so schnell wie möglich alle unsere Lieferanten zur Teilnahme zu bewegen und um erkannte Probleme zu beheben.

Innerhalb unseres Unternehmens arbeiten wir weiter an der fairen Vergütung unserer Mitarbeiter. Wir haben zudem das „Lamplighter“ Programm zur Förderung der Mitarbeitergesundheit und unsere Thrive Workshops zur Verbesserung des Wohlbefindens fortgeführt. Zudem arbeiten wir weiter hart an unserer „Vision Zero“ Strategie (keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Kraftfahrzeugunfälle, keine Unfälle bei unseren Prozessen und keine Toleranz für riskante Verhaltensweisen und Praktiken) und unsere Sicherheit hat sich im Vergleich zu 2016 verbessert.

††PwC hat eine unabhängige Prüfung der Beschreibung unserer Umsetzungsmaßnahmen durchgeführt. In der Unilever Erstellungsgrundlage (PDF | 6MB) finden Sie genauere Maßnahmenbeschreibungen.

Unabhängig geprüft von PwC

* 2017 haben wir das Prüfverfahren zur Einhaltung der RSP geändert. Daher sind die Zahlen aus vergangenen Jahren nicht vergleichbar


  • Erfüllt 3

  • Auf Plan 4

  • Nicht auf Plan 0

  • %

    des Ziels erfüllt 0

Legende
  • Erfüllt

    Erfüllt -

  • Auf Plan

    Auf Plan -

  • Nicht auf Plan

    Nicht auf Plan -

  • %

    des Ziels erfüllt

    des Ziels erfüllt -

Unsere Ziele

Unter Unabhängige Prüfung finden Sie weitere Informationen zum Prüfungsprogramm des Unilever Sustainable Living Plans.

Implementierung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte

Wir werden die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in all unseren Operationen implementieren und öffentlich über die Fortschritte berichten.

Es war uns möglich, 2017 mit diversen Umsetzungsmaßnahmen†† weiter an der Verbesserung der Menschenrechte zu arbeiten, wobei der Fokus auf den acht wichtigsten Menschenrechtsthemen lag, die wir in unseren Menschenrechtsberichten 2015 und 2017 dokumentiert haben.


Unsere Aktivitäten

In unserem Menschenrechtsbericht von 2017 haben wir unsere Fortschritte im Schutz der dringendsten Menschenrechte seit 2015 veröffentlicht. Wir beschreiben darin zudem, wie wir aufkommende Probleme bewältigen und wie wir uns in Zukunft entwickeln möchten.

Durch die Umstrukturierung unseres Teams für soziale Nachhaltigkeit, das nun für strategische Regionen zuständig ist, haben wir eine bessere Umsetzung unserer Menschenrechtsstrategie erreicht. Ein wichtiger Schwerpunkt war 2017 die Beseitigung von Zwangsarbeit entlang der gesamten Lieferkette. Dazu organisierten wir firmeninterne Webinare, Aufklärungsartikel und -veranstaltungen sowie Maßnahmen, um Vermittlungsprämien für Arbeiter abzuschaffen.

Um auch weiterhin das Problem der Landrechte anzugehen, haben wir die Unilever Grundsätze zur Wahrung von Landrechten, die wir 2018 in unseren eigenen Operationen einführen werden, und den dazugehörigen Umsetzungsleitfaden erstellt. Weiterhin konzentrierten wir uns darauf, im Falle von Fusionen, Akquisitionen und Joint Ventures Menschenrechtsfragen zu berücksichtigen. Dazu haben wir im April 2017 einen internen Leitfaden erstellt.

††PwC hat eine unabhängige Prüfung der Beschreibung unserer Umsetzungsmaßnahmen durchgeführt. In der Unilever Erstellungsgrundlage (PDF | 6MB) finden Sie genauere Maßnahmenbeschreibungen.

Schutz der Menschenrechte bei unseren eigenen Geschäftstätigkeiten

100 Prozent unseres Einkaufsvolumens entspricht unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung

Wir werden 100 Prozent unseres Einkaufsvolumens von Lieferanten beziehen, die sich zur Einhaltung der Menschenrechte gemäß unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung verpflichtet haben.

2017 haben wir 55 Prozent †* unseres Einkaufsvolumens von Lieferanten bezogen, die die verpflichtenden Anforderungen unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung erfüllt haben.


Unsere Aktivitäten

2017 haben wir Waren und Dienstleitungen im Wert von 34 Mrd. € eingekauft. Die Lieferanten dieser Waren und Dienstleitungen sind entscheidend, um die Effizienz und damit unsere Profitabilität zu steigern, sowie für die Umsetzung unseres Unilever Sustainable Living Plans.

Im Jahr 2017 haben wir die Analyse unserer Erkenntnisse aus der Umsetzung unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung (RSP, 2014 eingeführt) mit dem Ziel gestartet, unser Vorgehen zu verbessern und immer mehr Lieferanten davon zu überzeugen, sich zur Einhaltung unserer Richtlinien zu verpflichten.

Das Ergebnis dieser Initiative sind verbesserte Verifizierungs- und Maßnahmenanforderungen, bessere Prozesse zur Bekämpfung von Korruption und Bestechung und die effektivere Prüfung der Einhaltung der Richtlinie. Gemäß diesem überarbeiteten Prüfverfahren haben wir 2017 55 Prozent†* unseres Einkaufsvolumens von Lieferanten bezogen, die unserer Richtlinie für verantwortungsbewusste Beschaffung erfüllen.

Unabhängig geprüft von PwC

* 2017 haben wir das Prüfverfahren zur Einhaltung der RSP geändert. Daher sind die Zahlen aus vergangenen Jahren nicht vergleichbar

Die Einhaltung der Menschenrechte bei unseren Lieferanten fördern

Schaffung eines Rahmens für faire Vergütung

  • Beginnend mit einer Analyse in 180 Ländern bis 2015, werden wir einen Rahmen für faire Vergütung schaffen.

Zusammen mit externen Organisationen einschließlich Partnern im sozialen Bereich arbeiten wir Maßnahmen u. a. zur Sicherung des Existenzminimums aus.

2015 haben wir durch verschiedene Maßnahmen†† einen Rahmen für faire Vergütung entwickelt, den wir 2016 eingeführt haben. Wir nutzen dafür das Fair Wage Network - eine Initiative, die uns den Zugang zu einer weltweiten Datenbank der Existenzminima in jedem Land, in dem wir tätig sind, ermöglicht. So können wir die niedrigsten festen Löhne der Mitarbeiter ohne Führungsverantwortung mit dem jeweiligen Existenzminimum vergleichen.


Unsere Aktivitäten

Unser Rahmen für eine faire Vergütung bietet uns eine strukturierte Möglichkeit, darzustellen, was die verschiedenen Bestandteile der Vergütungspakete zu einer gerechten Bezahlung für unsere Mitarbeiter beitragen. Wir wollen, dass alle unsere Geschäftseinheiten weltweit bis 2020 die Grundsätze einer fairen Bezahlung einhalten, das gilt u.a. auch für die Nicht-Diskriminierung bei der Entlohnung. Im Jahr 2017 haben wir das Ziel der Zahlung eines festen Lohns an alle unsere 161.000 Mitarbeiter, der über dem Existenzminimum liegt, von 2020 auf 2018 vorgezogen.

Wir nutzen dafür das Fair Wage Network - eine Initiative, die uns den Zugang zu einer weltweiten Datenbank der Existenzminima in jedem Land, in dem wir Mitarbeiter beschäftigen, ermöglicht. Wir haben so ein stabiles System und Verfahren, um die Entlohnung unserer Mitarbeiter mit ihrem jeweils relevanten Existenzminimum zu vergleichen und um die Einhaltung des Rahmens durch alle unsere Geschäftseinheiten auf der ganzen Welt zu unterstützen. In Großbritannien haben wir unseren ersten Bericht zum geschlechtsspezifischen Lohngefälle veröffentlicht.

††PwC hat eine unabhängige Prüfung der Beschreibung unserer Umsetzungsmaßnahmen durchgeführt. In der Unilever Erstellungsgrundlage (PDF | 6MB) finden Sie genauere Maßnahmenbeschreibungen.

Faire Vergütung

Verbesserung der Gesundheit, der Ernährung und des Wohlbefindens unserer Mitarbeiter

Unser „Lamplighter“ Programm hat zum Ziel, die Ernährung, Fitness und psychische Gesundheit unserer Mitarbeiter zu verbessern. Bis 2010 wurde es bereits in 30 Ländern implementiert und 35.000 Mitarbeiter hatten bis dahin daran teilgenommen.



  • Unser Ziel für das Jahr 2011 war, „Lamplighter“ in acht weiteren Ländern einzuführen. Von 2012 bis 2015 werden 30 weitere Länder folgen. Langfristig wollen wir das Programm in allen Ländern implementieren, in denen wir mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigen.

Bis 2014 haben wir mit unserem „Lamplighter“ Programm 91.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erreicht. 2017 waren es bereits 74 Länder.


  • Wir werden weltweit ein Programm zur Verbesserung der psychischen Gesundheit implementieren.

2015 haben wir die zwei Jahre dauernde Einführung unseres Programms zur Verbesserung der psychischen Gesundheit abgeschlossen und ein Komitee eingesetzt, das die Fortschritte in diesem Bereich überwacht.


Unsere Aktivitäten

Mit unserem „Lamplighter“ Mitarbeiterprogramm gehen wir die drei größten Gesundheitsrisiken in unserem Unternehmen an: psychische Gesundheit, Lebensstil (z. B. Bewegung, Ernährung, Rauchen, Übergewicht) und ergonomische Faktoren (z. B. Repetitive Strain Injury).

„Lamplighter“ hilft, die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu schützen, ihre Produktivität zu verbessern und Kosten zu senken. 2014 konnten wir 91.000 Mitarbeiter in 70 Ländern erreichen. Wir haben damit unser ursprüngliches Ziel von 68 Ländern ein Jahr früher erreicht. 2017 waren es 75.000 Mitarbeiter in 74 Ländern (die Zahl variiert von Jahr zu Jahr, da nicht alle Mitarbeiter jährlich teilnehmen).

2015 starteten wir das Modul für psychische Gesundheit. Es hilft unseren Mitarbeitern, mit Stress umzugehen, und bietet praktische Tipps für eine bessere Konzentration und mehr Achtsamkeit, damit sie gesund und fit durch den Arbeitsalltag kommen. Von 2015 bis 2017 haben 50.000 Mitarbeiter an einem unserer praktischen Thrive Workshops teilgenommen.

Verbesserung von Mitarbeitergesundheit & Wohlbefinden

Unfälle und Verletzungen am Arbeitsplatz reduzieren

Unser Ziel lautet: keine Unfälle am Arbeitsplatz. Bis 2020 wollen wir die Total Recordable Frequency Rate (TRFR) der Unfälle in unseren Fabriken und Büros, d. h. die Gesamtrate der erfassten Unfälle, um Vergleich zu 2008 um 50 Prozent reduzieren.

2017 haben wir die Rate im Vergleich zu 2008 von 2,10 auf 0,89 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden um über 50 Prozent gesenkt.


Unsere Aktivitäten

Unsere Total Recordable Frequency Rate (Gesamtzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle) ist auf 0,89 Unfälle pro 1 Million Arbeitsstunden gesunken (erfasst von Oktober 2016 bis September 2017). 2016 lag die Quote bei 1,01. Diese Verbesserung haben wir durch verstärkte Sicherheitsmaßnahmen in Hochrisikobereichen erreicht. Wir werden unser Ziel jedoch erst 2020 als erreicht ansehen. Bis dahin ist es unsere Aufgabe, die Quote zu halten.

Wir arbeiten weiterhin hart an unserer „Vision Zero“ Strategie, d. h. keine Todesfälle, keine Verletzungen, keine Kraftfahrzeugunfälle, keine Unfälle in unseren Prozessen und keine Toleranz für riskante Verhaltensweisen und Praktiken. In der Produktion liegt unser Fokus darauf, durch Standards, die Qualifikation unserer Mitarbeiter und unser Partnerprogramm „Safety to Win“ die Sicherheit zu erhöhen. Dank dieser Initiative konnten wir die Unfälle in unseren Prozessen im Vergleich zu den vergangenen Jahren um 46 Prozent verringern. Auf unseren Baustellen führten wir weltweit spezielle Schulungen für Höhenarbeiten durch und für Geschäftsreisen förderten wir weiterhin sichereres Fahrverhalten.

Building a safer business
Nach oben