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Suppen – eine Liebe fürs Leben

Wenn auf dem Herd eine Suppe vor sich hin köchelt, ist das für viele der Inbegriff der Gemütlichkeit – man fühlt sich zu Hause. Suppen sind eben auch „Futter für die Seele“. Woher kommt es, dass Suppen uns nicht kalt lassen?

Suppen – eine Liebe fürs LebenWarum Suppen uns nicht kalt lassen 

Wenn wir Suppen essen, erinnert uns das an unsere ursprünglichsten Esserfahrungen. Suppen bieten Genuss auf dem direkten Weg: Den Löffel eintauchen, zum Mund führen, sich den Geschmack auf der Zunge zergehen lassen, schlucken und die Wärme genießen, die sich im ganzen Körper ausbreitet. Beim Suppeessen ist alles ganz einfach. Da muss man seine Nahrung nicht erst umständlich in mundgerechte Bissen zerkleinern. Statt des Energie und Zeit raubenden Zusammenspiels von Messer und Gabel brauchen wir nichts als den Löffel. Wir können uns vollkommen konzentrieren auf das Genießen. Suppe zu essen hat so etwas sehr Entspanntes. Vielleicht nicht ganz der Etikette entsprechend, aber für den wahren Suppenfan wohl gerade deshalb die höchste Form des Glücks, wenn man den kostbaren Rest aus dem fast geleerten Teller schlürft – damit aber auch ganz bestimmt kein Tropfen verloren geht!

Es ist noch Suppe da

Schon der große Topf, in dem die Suppe zubereitet wird, ist Balsam für unsere auch in Zeiten des Überflusses auf Überlebenskampf getrimmten Urinstinkte. Er gibt uns die beruhigende Gewissheit: Für jeden ist genug da, alle werden satt. Und man wird umsorgt. Die Zubereitung einer Suppe weckt familiäre Gefühle, wird als Ausdruck liebevoller Zuwendung empfunden. Man bekocht seine Lieben, tut sich und denen, die einem nahe stehen, etwas Gutes. Die gemeinsame Suppenmahlzeit schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Unterstrichen wird das allein schon durch die Art, wie Suppe serviert wird: Während sich heute bei gemeinsamen Mahlzeiten üblicherweise jeder die Speisen selbst auf seinem Teller zusammenstellt, greift, wenn es Suppe gibt, meist einer zur Kelle und teilt an die anderen aus. 

Suppen – eine Liebe fürs LebenDas Kind in uns

Ein bisschen Kind steckt in jedem von uns, und die Suppe bringt das an den Tag: Wer kennt nicht die Tricks, mit denen man versucht, besonders viele Fleisch- oder Griesklößchen oder andere begehrenswerte Einlagen aus dem Topf zu fischen? Überhaupt verknüpft sich mit Suppen so manche Kindheitserinnerung an Küchenszenen, Mahlzeiten im Familienkreis, Lieblingssuppen, Spiele mit Buchstaben- und Zahlennudeln. Und auch aus späteren Lebensphasen hält wohl jeder entsprechende Erinnerungssplitter parat: Die berühmte Partysuppe, die zu vorgerückter Stunde im Stehen in der Küche verzehrt wird, Menüs zu Festtagen, die mit einer köstlichen Vorsuppe eingeleitet werden, Urlaubsszenen vom Campingplatz oder die in vielen Familien verbreitete Leidenschaft, Tütensuppen aller Geschmacksrichtungen zu „testen“ und dann den ganz persönlichen Favoriten zu prämieren.

Eine gute Suppe – jederzeit und überall

Suppen sind als „Futter für die Seele“ aus unserem Genießerleben nicht wegzudenken. Umso besser, dass man sich heute dank eines üppigen Angebots an hochwertigen Fertigsuppen jederzeit und fast überall innerhalb weniger Minuten die leckersten Suppenvariationen auf den Teller zaubern kann. Schließlich hat man nicht immer Zeit und Lust, mit großem Aufwand eine Suppe aus eigens dafür eingekauften Zutaten zu kochen. Vom deftigen Eintopf über die frische, mit Gartenkräutern verfeinerte Minestrone bis zur edlen, cremigen Feinschmeckersuppe – Tütensuppen gibt es in einer nie da gewesenen Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Sorten. Der puren Suppenlust sind also keinerlei Grenzen gesetzt.

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