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Tipps für den Grillgenuss

Grillen ist Volkssport in Deutschland: Wenn es wärmer wird, brutzeln überall Würstchen, Koteletts & Co. auf Holzkohle-, Elektro- und Gas-Grills. Wir haben Tipps zusammengestellt, damit die Grillparty rundum zum Erfolg wird.

Tipps für den GrillgenussRan an die Grills!

Grill an, Würstchen drauf, fertig ist die Grillparty. Was einfach klingt, bedarf tatsächlich sorgfältiger Vorbereitung, wenn der Abend mit Familie oder Freunden gelingen soll. Zwar ist Grillen kein Lehrfach in der Schule, aber der richtige Umgang mit Grill und Zutaten will gelernt sein. Damit Spaß und Genuss nicht zu kurz kommen!

  • Außer Fleisch und Fleischwaren eignen sich auch Fisch, Gemüse und Obst hervorragend zum Grillen.
  • Beim Fleisch nimmt man am besten magere oder leicht Fett durchzogene Fleischstücke, z.B. Schweineschnitzel, Koteletts, Nacken, Hüftsteaks vom Rind oder auch Putenbrust. 
  • Alle Lebensmittel, die auf dem Grill garen sollen, müssen möglichst trocken sein, da Feuchtigkeit auf der Oberfläche die Bräunung verzögert. Das Grillgut also mit Küchenpapier trocken tupfen. Auch ölhaltige Marinaden sollten vom Grillgut abgetupft werden.
  • Vorsicht bei Holzkohlegrills: Beim Grillen von fettem Fleisch tropft Fett in die Glut. Wenn Fett und Fleischsaft auf die glühende Holzkohle tropfen, entstehen polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (kurz PAK), die unter Bildung von bläulichem Rauch verbrennen. Der Rauch schlägt sich an der Lebensmitteloberfläche nieder und so gelangen diese krebserregende Stoffe in das Fleisch. Darum sollte Fleisch mit höherem Fettgehalt oder in ölhaltige Marinaden eingelegtes Grillgut auf Aluschalen oder Alufolie gegrillt werden, die das Fett auffangen.
  • Kasseler (oder anderes Pökelfleisch) und nitrithaltige Würste sind nicht zum Grillen geeignet. Sie enthalten Nitritpökelsalz, das unter Hitze krebserregende Nitrosamine bildet.
  • Steaks und Koteletts wendet man, wenn der Fleischsaft oben austritt. Zum Wenden immer eine Grillzange, keine Gabel verwenden, da durch das Anstechen Fleischsaft verloren geht.
  • Das Fleisch erst nach dem Grillen salzen, da es sonst leicht austrocknet.
  • Vorsicht beim Anzünden der Kohle mit Hilfe von Brennspiritus. Dabei können hohe Stichflammen entstehen. Am besten eignen sich DIN-geprüfte Grillanzünder in fester, flüssiger oder Gelform.
  • Keinesfalls sollte man die Glut mit einem Blasebalg oder Föhn anheizen. Dadurch würde die Glut zu heiß werden.
  • Für den Notfall immer einen Eimer Wasser zum Löschen bereitstellen. Grundsätzlich sollte der Grill nicht zu nahe an brennbaren Gegenständen wie Holzmöbeln oder Pflanzen (Hecken) aufgestellt werden. Auf sicheren Stand achten. Beim Grillen auf dem Balkon besonders aufpassen.
  • Nach dem Grillen Kohle (z.B. über Nacht) ganz auskühlen lassen, bevor sie entsorgt wird.  

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