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Putzen ist gar nicht schwer. Über die neue Selbstständigkeit des Mannes im Haushalt und die Zuversicht der Frauen.

Der Mann im Haus Gelernt geputzt

Waschen, Putzen, Kochen – Frauenarbeit? Von Wegen! Immer mehr Männer beteiligen sich an der Hausarbeit. Soweit wir zurückdenken können, bilden Frauen die Domäne der Putzkammer. Durchlebt unsere Gesellschaft nun einen Wandel?

Schrubben, wischen, saugen, waschen, nichts kann den modernen Mann mehr schrecken? Der Trend spricht deutlich für eine neue, geschlechterunabhängige Putzordnung. Vor allem die unverheirateten Männer schwingen gerne mal den Wedel. Bei jungen Menschen kann man beobachten, dass die von Männern bewohnten Zimmer oft sauberer sind als die der gleichaltrigen Frauen.

Einfach mal machen lassen

Dennoch haben Männer ihre Vorlieben: Staubsaugen ist heiß begehrt – hier verfahren Männer sogar strukturierter und gründlicher als Frauen. Auch Küchenarbeit schreckt nicht ab: In Sachen Geschirrspülen steht der Mann der Frau um nichts nach. Die Erklärung dafür ist einfach: Man(n) kann das, was er muss und vor allem, was ihm zugetraut wird. Frauen und Männer haben nämlich unterschiedliche Vorstellungen und Anforderungen daran, wie etwas gemacht werden muss. Also liegt es an der Frau einfach einmal machen zu lassen… Schließlich zählt der gute Wille.

Eine aufgeteilte Kontrolle über die heimischen Gefilde schafft schließlich nicht nur Streit aus dem Weg, sondern macht auch die Sprösslinge fit für putzen und waschen - denn im „Hotel Mama“ lernt weder Junge noch Mädchen, dass rot und weiß zu rosa wird.

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